Nidwalden: Netto-Null bis 2040
Die Nidwaldner Regierung hat die überarbeitete Klimastrategie verabschiedet: Sie beinhaltet durch die vorgesehene der Reduktion von Treibhausgasemissionen den Klimaschutz sowie die Anpassung an den Klimawandel. Ziel ist, bis 2020 Netto-Null zu erreichen.
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Der Kanton Nidwalden, hier die Gemeinde Emmetten, arbeitet an einer Klimastrategie mit dem Ziel, bis 2020 Netto-Null zu erreichen.
Im November 2024 hat die Nidwaldner Regierung einen Entwurf einer Klimastrategie in die Vernehmlassung gegeben. Die Rückmeldungen sind gemäss Regierung mehrheitlich positiv ausgefallen. Kritik und Verbesserungsvorschläge betrafen unter anderem den fehlenden Sektor Bildung sowie die Rolle und den Handlungsspielraum der Gemeinden.
Eine entsprechend überarbeitete Version wurde nun dem Landrat zur Stellungnahme überwiesen. Sie definiert Leitlinien für Bereiche wie Energie, Gebäude, Mobilität, Landwirtschaft und Ernährung, Wald, Tourismus und Gesundheit. Neben der Reduktion von Treibhausgasen geht es im Planungsbericht auch um Massnahmen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels, um die Nachhaltigkeit oder den Absenkpfad.
Die 44 Seiten umfassende «Klimastrategie Nidwalden 2026-2030» stützt sich auf den Klimaschutzartikel in der Kantonsverfassung und das Leitbild Nidwalden 2035. Der Kanton bekennt sich darin zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen und zu gezielten Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Die Strategie dient als Basis für einen Massnahmenplan, der nun ausgearbeitet wird. Ein Teil der Klimastrategie ist die Vorbildfunktion der kantonalen Verwaltung: Sie strebt bis 2040 das Netto-Null-Ziel an. (SDA/bk)