Winterthurer Stadtrat beantragt Kredit für Technorama-Sanierung
Der Winterthurer Stadtrat hat einen Beitrag von vier Millionen Franken an die Erneuerung des Technoramas beantragt. Das Stadtparlament muss noch zustimmen. Die Gesamtkosten für das Projekt «Technorama 2050» belaufen sich auf rund 60 Millionen Franken.
Quelle: Roland zh - Eigenes Werk, wikimedia, CC BY-SA 3.0
Das Swiss Science Center Technorama wird umfassend saniert.
Das Swiss Science Center Technorama benötige eine grundlegende Modernisierung, teilte das Winterthurer Departement Präsidiales am Dienstag mit. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb müssen das Gebäude, die Haustechnik sowie die Gäste-Infrastruktur saniert werden. Dabei geht es insbesondere um die Anpassung an aktuelle Standards bei der Energieeffizienz, der Kapazität und der Sicherheit. Mit den vier Millionen Franken will die Stadtregierung einen Beitrag an das Ausflugsziel leisten.
Die Verantwortlichen planen die Umsetzung der Baumassnahmen für die Jahre 2027 bis zur geplanten Wiedereröffnung Mitte 2030. Die Baubewilligung liegt bereits seit vergangenem Oktober vor. Die Ausstellung mit ihren über 500 Experimentierstationen soll während der gesamten Sanierung dank Provisorien zugänglich bleiben.
Finanzielle Unterstützung durch Kanton
Die Deckung der restlichen 56 Millionen Franken stützt sich auf mehrere Pfeiler. So hat der Kanton Zürich finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt, unter der Bedingung, dass die Stadt Winterthur ebenfalls Gelder spricht. Die restliche Finanzierung will die zuständige Stiftung über Drittmittel und Eigenleistungen sicherstellen.
Das Swiss Science Center Technorama wurde 1982 eröffnet und zählt zu den führenden Science Centern Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 7000 Quadratmetern stehen über 500 Experimentierstationen sowie sieben Labore mit einem Workshopangebot. Mit jährlich mehr als 360'000 Besucherinnen und Besuchern gehört es zu den meistbesuchten Museen der Schweiz. (pb/mgt/sda)