Stadtberner Aarstrasse erhält neue Uferschutzmauer gegen Hochwasser
Wegen Bauarbeiten zugunsten des Hochwasserschutzes sperrt die Stadt Bern die Aarstrasse anderthalb Jahre für den motorisierten Individualverkehr. Die Strasse erhält unter anderem eine neue Uferschutzmauer. Die Arbeiten starten am 7. September.
Quelle: Stadt Bern, Mathys Partner Visualisierung
Visualisierung: Entlang der Aarstrasse entsteht eine neue Uferschutzmauer aus Sandstein.
Die Aarstrasse wird zwischen der Polleranlage beim Schwanenmätteli und der Abzweigung Badgasse gesperrt, ausser für Direktanwohnende mit Sonderbewilligung. Die Badgasse bleibt von der Matte her erreichbar. Zu Fuss und mit dem Velo kann die Baustelle weiterhin passiert werden, streckenweise im Mischverkehr.
In der ersten Bauphase werden die Fahrzeuge der Busline 30 durch die Baustelle geführt; die Haltestelle Badgasse wird jedoch nicht bedient. Während der Sanierung der Nydeggbrücke (ab März 2027) wird sich die Linienführung verändern, wie der Stadtberner Gemeinderat am Montag mitteilte.
Uferschutzmauer aus Sandstein
Entlang der Aarstrasse entsteht eine neue Uferschutzmauer aus Sandstein, die das heute über die Aare hinausragende Trottoir ersetzt. Weiter werden die Versorgungsleitungen saniert und der Strassenraum neu gestaltet. Künftig trennt ein Schutzstreifen mit rund 30 neu gepflanzten Bäumen das Trottoir vom Strassenverkehr.
Nach Abschluss der Hauptarbeiten im Frühjahr 2028 bleibt die Aarstrasse jedoch vorerst in einem provisorischen Zustand. Sie wird dem Baustellenverkehr für die Hochwasserschutzarbeiten in der Matte als Zufahrt dienen. Deshalb erfolgen die Neugestaltung der Aarstrasse und die Baumpflanzungen erst, wenn auch die Bauetappe für den Hochwasserschutz in der Matte abgeschlossen ist.
Die neue Uferschutzmauer schützt die rückwärtigen Liegenschaften vor Hochwasser. Sie dient zugleich als Sitzmauer. (sda/pb)