14:03 BAUPROJEKTE

St. Gallen: Bundesrat genehmigt generelles Projekt für Dritte Röhre im Rosenbergtunnel

Teaserbild-Quelle: shireeen_ch, Pixabay-Lizenz

Nachdem der Rosenbergtunnel der A1 in St. Gallen regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen stösst und grossen Sanierungsbedarf hat, soll eine dritte Tunnelröhre die Situation entschärfen. Der Bundesrat hat das generelle Projekt heute genehmigt. Es wird mit Kosten von 410 Millionen Franken gerechnet. Starten sollen die Arbeite nicht vor 2030.

Tunnel (Symbolbild)

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Tunnel (Symbolbild)

Der Rosenbergtunnel der A1 in St. Gallen stösst regelmässig an seine Kapazitätsgrenzen, und er gilt als meistbefahrener Strassenabschnitt im Kanton.  Eine dritte Tunnelröhre soll die Situation entschärfen. Nun ist das Projekt einen Schritt weiter: Der Bundesrat hat das generelle Projekt für den Bau genehmigt. - Es ist Teil des  Gesamtprojekts „A1 Engpassbeseitigung St. Gallen“.

Alte Röhren werden nacheinander saniert

Damit ermöglicht er auch die umfassende Sanierung der beiden vorhandenen Tunnelröhren, die 1987 in Betrieb gegangen sind mittlerweile grossen Instandsetzungsbedarf haben. Denn um eine schwierige Verkehrssituation zu vermeiden, wird zuerst die dritte Röhre gebaut. Wenn sie genutzt werden kann, werden die beiden alten Röhren nacheinander saniert. Auf diese Weise sind auch während der Sanierungsarbeiten jeweils zwei Tunnels befahrbar. Laut Medienmitteilung kann die schwierige Verkehrssituationen auf der Nationalstrasse und auf dem Strassennetz der Region so vermieden werden könne.

Weil die Autobahn A1 in der Stadt St. Gallen durch dichtes Siedlungsgebiet führt, sollen zudem die Lärmbelastung wird mit schallabsorbierenden Verkleidungen, Lärmschutzwänden und einem lärmmindernden Belag möglichst minimiert werden.

Baustart nicht vor 2030

In einem nächsten Schritt soll nun das Ausführungsprojekt „3. Röhre Rosenberg“ ausgearbeitet und danach öffentlich aufgelegt werden. Ist das Plangenehmigungsverfahren abgeschlossen, kann das Bundesamt für Strassen (Astra) das Detailprojekt erstellen und die Vergabe der Arbeiten durchführen. Der Baustart ist nicht vor 2030 vorgesehen; die Bauzeit beträgt rund sechs Jahre.

Die dritte Röhre des Rosenbergtunnels ist im Strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) Nationalstrasse im Realisierungshorizont 2030 integriert. Neben dem Neubau der dritten Röhre des Rosenbergtunnels und der Sanierung der A1 mit einer Pannenstreifenumnutzung zwischen St. Fiden und Neudorf ist ein unterirdischer Autobahnzubringer zum Güterbahnhof-Areal mit Verlängerung in Richtung Appenzellerland vorgesehen.

Die übrigen Bestandteile des Gesamtprojekts „A1 Engpassbeseitigung St. Gallen“ werden parallel zum Teilprojekt „3. Röhre Rosenberg“ vom Astra gemeinsam mit der Region weiterbearbeitet. (mai/mgt)

Weitere Informationen zum Projekt „A1 Engpassbeseitigung St. Gallen“ auf  www.astra.admin.ch


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