St. Gallen: Abstimmung über neue Berufsschule
Das Berufs- und Weiterbildungszentrums (BWZ) Rapperswil-Jona soll ein neues Zuhause erhalten. Über den nötigen Kredit müssen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 8. März befinden.
Quelle: Bild: Friedrich Böhringer/Wikicommons
Die Stadt Rapperswil soll einen Neubau für ihr Berufs- und Weiterbildungszentrum erhalten.
Das Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona ist derzeit in drei Gebäude eingemietet, die sich im Norden des historischen Stadtkerns befinden. Die angemieteten Räume genügen nach Ansicht der Regierung die Anforderungen an einen modernen Berufsschulunterricht nicht mehr und bieten keine Entwicklungsmöglichkeiten.
Denn die Schule braucht mehr Platz: Derzeit besuchen rund 1200 Lernende das BWZ, und der Kanton geht davon aus, dass diese Zahl auf etwa 1600 Personen ansteigen wird, was den Platzbedarf erhöht.
Neubau beim Bahnhof
Deshalb soll ein Neubau her, in der Nähe des Bahnhofs Rapperswil-Jona und in Gehdistanz zum Campus der Fachhochschule Ost. Vorgesehen ist ein Schulgebäude mit einer Nutzfläche von 5807 Quadratmetern, worin 28 Schulzimmer sowie fünf Lernlandschaften und Praxiszonen geplant sind. Zusätzliche 400 Quadratmeter werden für die Berufs- und Laufbahnberatung See-Gaster eingeplant.
Die Kosten für den Neubau werden auf 91 Millionen Franken geschätzt, wobei danach jährliche Mietkosten von rund einer Million eingespart werden können. Der St. Galler Kantonsrat hat sich einstimmig für das Projekt ausgesprochen, das auch vom Stadtrat von Rapperswil-Jona, und auch das Stimmvolk hat entschieden, das benötigte Land für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Die Stimmbürgerschaft der Stadt hat dem Landverkauf bereits zugestimmt.
Bei einem Ja am 8. März wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt, um das konkrete Bauprojekt zu bestimmen. Das neue Gebäude soll dann auf das Schuljahr 2033/34 fertiggestellt und bezugsbereit sein. (SDA/bk)