13:09 BAUPROJEKTE

Sicherheitszentrum in Rothenburg LU kostet 276 Millionen Franken

Teaserbild-Quelle: PD

In Rothenburg LU sollen in einem neuen Gebäude verschiedene Einheiten der Luzerner Polizei und der Verwaltung untergebracht werden. Der Bau des Sicherheitszentrums soll 276 Millionen Franken kosten.

Visualisierung Sicherheitszentrum Rothenburg Aussenansicht

Quelle: PD

Visualisierung neues Sicherheitszentrum Rothenburg: Aussenansicht.

Der Luzerner Regierungsrat hat das Vorhaben am Montag vorgestellt. Heisst der Kantonsrat den Baukredit gut, können die Stimmberechtigten im November darüber befinden. Begründet wird der Neubau beim Bahnhof Rothenburg Station damit, dass die heutige Infrastruktur im Sicherheitsbereich veraltet und am Limit sei.

Im neuen Sicherheitszentrum sollen demnach Einheiten der Luzerner Polizei, die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz, der Veterinärdienst sowie eine Abteilung der Staatsanwaltschaft integriert werden. Als Herzstück soll die integrierte Leitstelle Luzern, Obwalden und Nidwalden fungieren. Diese werde zur zentralen Anlaufstelle bei Notfällen, heisst es in einer Mitteilung von Montag.

Die Kriminalpolizei bleibt laut Regierungsrat an der Kasimir-Pfyffer-Strasse, damit im Sicherheitszentrum genügend Raumreserven für weitere Entwicklungen erhalten bleiben. Der beim Kantonsrat beantragte Sonderkredit für den Neubau des Sicherheitszentrums Rothenburg beläuft sich auf 276 Millionen Franken. Der Kantonsrat hatte 2023 einen Sonderkredit von 22 Millionen Franken für die Projektierung bewilligt.

Kein reines Verwaltungsgebäude

Durch die Zusammenführung entstünden am Standort Rothenburg umfassende Synergiepotenziale, heisst es weiter. «Mit einer zeitgemässen Infrastruktur optimieren wir die Zusammenarbeit unter den Dienststellen und zugleich wird die Sicherheit für die Luzerner Bevölkerung gestärkt», so Reto Wyss, Finanzdirektor und zuständig für die für den Bau verantwortliche Dienststelle Immobilien.

Der Neubau soll kein reines Verwaltungsgebäude sein. So wird gemäss Mitteilung lediglich ein Drittel der Fläche für Büros genutzt. Der Rest ist für ein Festnahmezentrum, Spezialnutzungen wie eine Schiesstrainingsanlage, eine Werkstatt, für das Labor der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz, des Veterinärdienstes sowie die Einsatzleitzentrale vorgesehen.  

Als nächstes entscheidet der Kantonsrat voraussichtlich in der Juni-Session 2026 über den Sonderkredit. Die Volksabstimmung ist für Ende November 2026 geplant. Die Inbetriebnahme wird im Herbst 2032 angestrebt. (pb/mgt/sda)


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