Die grösste Baustelle der Schweiz nimmt Formen an
Die SBB-Mehrspurlinie Zürich–Winterthur soll Ende 2037 die Kapazität zwischen den beiden Grossstädten im Kanton erhöhen und die Fahrtzeit verkürzen. In Winterthur und in der Flughafenregion sind die Bagger aufgefahren und die Arbeiten im Gange.
Quelle: Peter Weiss
Aus Park- wird Installationsplatz: Die Umgebung des Bahnhofs Bassersdorf ist kaum mehr wiederzuerkennen.
Wer in Winterthur in Fahrtrichtung rechts aus dem Zugfenster schaut, erblickt kurz nach der Abfahrt nach Zürich auf dem schmalen Streifen Land zwischen der Bahnlinie und der Autobahn A1 rot-weisse Holzbalken, die eine Baustelle markieren. Ein Teil des abgesperrten Terrains bei der Mündung des Flüsschens Kempt in die Töss ist bereits aufgebrochen. Am Ende der Baustelle sind mehrere Baumaschinen sowie Mannschaftscontainer für die Baucrew zu sehen. Ein paar Fahrminuten später, kurz vor Dietlikon, rauscht die S-Bahn an einer langen Erschliessungspiste vorbei, die von fein säuberlich aufgereihten Erdwällen flankiert wird. Rechts daneben ragt ein Schotterhügel in die Höhe, davor stehen mehrere Mannschaftscontainer in den gelb-grünen Farben einer lokalen Baufirma.
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