Ein Holz-«Juwel» am Seeufer in St. Moritz
Geschwungene Holzbauten, die in St. Moritz aus der Landschaft zu wachsen scheinen: So lässt sich die Idee hinter einem Holz-Ensemble zusammenfass, das nach den Plänen des Büros «.ket» am Ufer des St. Moritzersees entstehen könnte.
Quelle: .ket bureau
Visualisierung: Die geschwungenen Dächer der Holzbauten orientieren sich an der umliegenden Landschaft.
Auf den ersten Blick erinnern die geschwungenen Dächer der Holzbauten ein wenig an Skisprungschanzen. Der Entwurf mit dem Namen «. lacum respira» sieht einen Holz-Komplex vor, der als eine Art «Juwel» die von Hängen und Hügeln geprägte Landschaft am Seeufer in St. Moritz betonen und «die Engadiner Tradition der Holzarchitektur fortsetzen soll», heisst es in einer Pressemitteilung des Architekturbüros.
Das Projekt sieht einen aus mehreren Baukörpern bestehendes Ensemble mit verschiedenen Nutzungen vor, darunter ein Restaurant und ein Servicegebäude, einen Spa-Komplex und einen Steg mit Konferenzfläche. Die Räume sollen ganzjährig für Veranstaltungen im Innen- und Aussenbereich genutzt werden können. Grosszügige Verglasungen sollen Tageslicht in die Innenräume bringen und gleichzeitig den Blick auf die umliegende Landschaft öffnen.
Ein Tor zwischen Stadt und See
Die geschwungene, geneigte Silhouette der Bauten orientiert sich gemäss Communiqué an der Topografie des Seeufers und soll die sanften Linien der Landschaft aufnehmen. Der Steg mit seinem geschwungenen Schanzendach sei nicht nur ein Element, sondern ein Symbol, eine Art «Tor zwischen der Stadt und dem See, wie ein Hals, der den Körper mit dem Kopf verbindet», so das Büro in der Projektbeschreibung.
Die gesamte Architektur des Komplexes soll aus lokalem Holz gefertigt werden. Die Hauptstruktur der Gebäude besteht aus verleimtem Eschenholz, bei dem die Festigkeit und die thermischen Eigenschaften optimal ausgenutzt werden sollen. Die Pfeiler und Säulen sollen aus Lärchenholz gebaut werden. Die Fundamente sind aus Beton geplant. Die Wahl der Materialien sei «dem Geist des Ortes untergeordnet», heisst es weiter.
Die natürlichen Farben und Texturen des Holzes sollen es den Gebäuden ermöglichen, sich in der Landschaft aufzulösen. Das Holz werde mit natürlichen Ölen und umweltfreundlichen Produkten gegen Feuchtigkeit und UV-Licht geschützt. Das natürliche Licht und die Querlüftung würden optimal genutzt – sowohl für den Komfort als auch zur Senkung der Energiekosten. (mgt/pb)
Quelle: .ket bureau
Visualisierung: Der Entwurf Projekt sieht einen aus mehreren Baukörpern bestehendes Ensemble mit verschiedenen Nutzungen vor.
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Visualisierung: Vorgesehen sind unter anderem ein Restaurant und ein Servicegebäude, ein Spa-Komplex und ein Steg mit Konferenzfläche.
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VIsualisierung: Die Dächer der Holzbauten sind begehbar.
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Lageplan.