15:10 BAUPROJEKTE

Der Rostbalken in Basel soll drei Hochhäusern weichen

Teaser-Quelle: Juri Weiss

Das rostrote Post-Reitergebäude beim Basler Bahnhof soll durch einen Neubau mit drei Hochhäusern ersetzt werden. Das Basler Architekturbüro Morger Partner hat in einem Wettbewerb den Sieg davongetragen.

Es ist alles andere als eine Augenweide, das rote Postbetriebsgebäude, das die Geleise beim SBB-Bahnhof in Basel überspannt. Doch die Tage des "Rostbalkens", wie er genannt wird, sind gezählt. Post und SBB wollen den ungeliebten Reiterbau bis auf die Tragkonstruktion abbrechen und durch einen Neubau mit drei Hochhäusern ersetzten, wie das Newsportal "Onlinereports" berichtet. Geplant sei "eine hochwertige Überbauung, die die Quartiere miteinander verbindet und den Zugang zu den Geleisen optimiert", schreiben die Immobilien-Abteilungen der Post und der SBB auf der Webseite www.nauentor.ch.

Realisierung in zwei Etappen
Laut der Bauherrschaft sollen an zentraler Lage am Bahnhof Basel SBB Wohnungen, Büro- und Dienstleistungsflächen entstehen. Dafür muss allerdings der Bebauungsplan überarbeitet werden. Die öffentliche Planauflage ist für das kommende Jahr vorgesehen. Erstellt werden soll die Neuüberbauung in zwei Etappen ab 2022 beziehungsweise 2025.

Für das Gebiet haben Post und SBB bereits eine städtebauliche Machbarkeitsstudie mit Testplanungen dreier renommierter Architekturbüros durchgeführt. Dabei schwang das Basler Büro Morger Partner obenaus. Vorgesehen ist ein Baukörper über den Geleisen mit Innenhöfen. Zwei Hochhäuser sollen auf der Nordseite des Bahnhofs errichtet werden, das dritte auf der anderen Seite der Geleise im Quartier Gundeldingen. Um die Nauenstrasse wird so zusammen mit dem BIZ-Turm, dem Grosspeter-Tower und dem geplanten Baloise-Turm ein Hochhausgebiet entstehen. (pd)

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