Basel: Neue Sportanlage Margarethen und Eishalle Bachgraben
Die altehrwürdige Kunsteisbahn Margarethen in Basel dürfte bald Geschichte sein: Die Regierung plant auf dem Areal eine multifunktionale Sport- und Bewegungsanlage.
Quelle: EHC Basel/Kleinhüningen
Seit 1934 wird auf der Basler «Kunschti» Eishockey gespielt. Nun soll hier eine multifunktionale Sportanlage entstehen.
Vor 92 Jahren wurde in Basel die Kunsteisbahn Margarethen eröffnet, von den Eingeborenen liebevoll «Kunschti» genannt. Die Anlage war eine der ersten ihrer Art in der Schweiz und diente bis vor einigen Jahren auch dem lokalen Eishockeyverein als Spielstätte, bevor dieser im St. Jakob-Areal eine eigene Halle erhielt.
Doch nun soll alles anders werden: Die Basler Regierung will auf dem Areal eine multifunktionale Sport- und Bewegungsanlage realisieren. Für die Wintermonate soll auf dem Areal Margarethen im Gundeli-Quartier weiterhin eine öffentliche Eisfläche mit mobiler Eisproduktion vorgesehen.
Neue Eishalle beim Bachgraben
Eine neue Eishalle für den Vereins- und Schulsport will die Regierung auf der Sportanlage Bachgraben bauen, an der Grenze zu Frankreich gelegen. Die von vielen Fussballvereinen genutzten Rasenflächen bei der Sportanlage Bachgraben sollen trotz der neuen Eishalle bestehen bleiben.
Die Regierung geht gemäss ersten Schätzungen davon aus, dass die neue Sport- und Bewegungsanlage Margarethen rund 40 Millionen Franken und die neue Doppeleishalle Bachgraben für den Vereins- und Schulsport rund 57 Millionen Franken kosten wird. Darüber hinaus wird geprüft werden, ob die Standorte Klybeck-Areal 3, Rankhof, das Feld 17 des St. Jakob-Areals und der Westquai für den Bau eines neuen Hallenbades in Frage kommen: In Sachen Hallenbäder ist die Stadt Basel chronisch unterversorgt. (SDA/bk)