10:31 BAUBRANCHE

Zürcher Hochschulgebiet nutzt künftig Zürichsee-Energie

Teaserbild-Quelle: Henrique Ferreira, Unsplash

Das Gebiet rund um die Universität, das Universitätsspital, die ETH und den Bahnhof Stadelhofen wird künftig mit Energie aus dem Zürichsee geheizt und gekühlt. Energie 360° hat den Zuschlag für einen entsprechenden Verbund erhalten.

Zürichsee im Sommer

Quelle: Henrique Ferreira, Unsplash

Das Zürcher Hochschulgebiet wird künftig Energie aus dem Zürichsee nutzen.

Die räumliche Nähe des Universitätsspitals (USZ), der Universität Zürich (UZH) und der ETH Zürich sei die ideale Voraussetzung für einen Energieverbund, teilte das Unternehmen Energie 360° am Dienstag mit. Weiter könne mit dem Projekt «Energieverbund Hochschulgebiet» auch der Bahnhof Zürich Stadelhofen und weitere Quartiere mit erneuerbarer Energie beliefert werden.

Für den Energieverbund soll im Gebiet Tiefenbrunnen eine Seewasserzentrale gebaut werden. Von dort wird das Seewasser unterirdisch durch den geplanten zweiten Riesbachtunnel der SBB zum Bahnhof Zürich Stadelhofen und zum Hochschulgebiet geleitet und danach in die Limmat zurückgegeben. Die Bauarbeiten für die Seewasserzentrale starten laut Energie 360° im Sommer 2034.

40 Millionen Franken für Energieverbund

Ab 2037 soll erstmals erneuerbare Kälte und Wärme ins Hochschulgebiet geliefert werden. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund 40 Millionen Franken in den Energieverbund. Es ist nicht das erste Projekt von Energie 360° in dieser Grössenordnung: In Zürich-Lengg baut das Unternehmen einen Energieverbund, der ab 2027 Spitäler und die Gemeinde Zollikon mit See-Energie versorgen wird.

Der Energieverbund sei das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit der HGZZ-Institutionen und der SBB, so Dario D’Ercole, Sektionsleiter Gebäudetechnik und Energie bei der ETH Zürich in der Mitteilung. «Mit der Vergabe an Energie 360° als Partnerin haben wir einen ersten wichtigen Meilenstein erreicht.» (pb/mgt)

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