Stadt Zug im Wandel: Ihre Bilder zeigen das Entstehen und Vergehen
Die Architekturfotografin Regine Giesecke dokumentiert mit einem Langzeitfotoprojekt den Zuger Stadtraum. Zwei Fotobände sind bisher erschienen – Momentaufnahmen und Chronik einer Stadt im Wandel.
Quelle: Regine Giesecke
Grossbaustelle im Quartier Göbli am Stadtrand von Zug. Hier entstehen dicht gebaut 185 neue Wohnungen. Im Hintergrund erstellt die V-Zug den Tech Cluster mit dem SHL-Südtor; dazwischen stehen, fast verloren, Reihenhäuser.
Eine Stadt verändert sich stetig. Manchmal nur oberflächlich, wenn Fassaden neu gestrichen, mal tiefgreifend, wenn Häuser abgerissen werden und neue Gebäude an deren Stelle treten. Die Denkmalpflege verhindert meist starke Eingriffe in historisch gewachsenen Stadtkernen. Neue Quartiere zeigen dagegen eine grössere Dynamik in der städtebaulichen Entwicklung.
In Zug verläuft die Verwandlung des Stadtraums – unter anderem aufgrund der wachsenden Bevölkerung – besonders rasant. Die tiefgreifenden Auswirkungen auf das Zuger Stadtbild dokumentiert die Architekturfotografin Regine Giesecke in einem Langzeitfotoprojekt. Alle fünf Jahre soll ein Fotoband erscheinen. Ende 2025 kam das zweite Buch aus der Reihe «Zuger Ansichten» heraus.
Fotografisches Stadtgedächtnis
Wie wandelt sich eine Stadt im Laufe der Zeit? Diese Frage beschäftigt Regine Giesecke seit zehn Jahren. Für das Buchprojekt «Zeitbild» fertigte sie nach historischer Vorlage aktuelle Fotos aus der gleichen Perspektive und zur meist gleichen Tages- und Jahreszeit an, um die Veränderungen im Zuger Stadtraum zu illustrieren. «Ich habe dadurch festgestellt, wie wertvoll es ist, den Wandel einer Stadt im Foto festzuhalten», sagt sie. «Nicht nur die Gebäude fand ich interessant, sondern auch die Verkehrsräume an sich, von den Gehwegen über Leitungskabel bis zu den Markierungen auf der Strasse.»
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