Stadt Luzern will die Deponiezone am Littauerberg ausbauen
Die Stadt Luzern will die Deponiezone die Deponiezone Littauerberg im Gebiet Huob-Oberrötelbach um rund 25 Hektaren erweitern. Für die dafür nötige Anpassung der Bau- und Zonenordnung hat sie nun die Bevölkerung Luzerns zur Mitwirkung eingeladen. Sie kann sich bis 11. September zur Bau- und Zonenordnung im Gebiet Huob-Oberrötelbach äussern.
Nötig wird die Erweiterung laut Stadt Luzern, weil die bestehenden Deponien wegen der regen Bautätigkeit in den nächsten Jahren aufgefüllt sein werden.
Bei der geplanten Erweiterung will die Stadt grosses Gewicht auf ökologische Ausgleichsmassnahmen legen: Sie sollen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Ausserdem soll eine Liste festlegen, welche Materialien direkt abgelagert werden dürfen.
Die jährliche Annahmemenge wird vertraglich begrenzt, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Zudem ermögliche das Projekt den Bau eines neuen, höher gelegenen Wasserreservoirs für die Genossenschaft Wasserversorgung Littau-Berg. Damit werde die Trink- und Löschwasserversorgung langfristig gesichert.
Deponiebetrieb frühestens ab 2028
Der Grosse Stadtrat wird sich voraussichtlich Anfang 2027 mit dem Vorhaben befassen. Der Deponiebetrieb soll frühestens 2028 starten und das Projekt um 2050 abgeschlossen sein.
Auf dem Litterauerberg auf Luzerner Stadtgebiet werden seit 2008 Abraum- und Aushubmaterial sowie Inertstoffe vergraben. Zuletzt wurde die Zone um 28 Hektaren auf das Gemeindegebiet von Malters ausgeweitet. (sda/mai)