07:07 BAUBRANCHE

Monatsstatistik Juni: Die Aufholjagd ist gestartet

Teaserbild-Quelle: Claudia Bertoldi

Das Schweizer Bauhauptgewerbe sendet nach der Aufhebung des Lockdowns ein starkes Lebenszeichen. Die Bausumme der geplanten Objekte stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 26,3% auf den höchsten Juniwert seit 2012.

Nachdem die Corona-Krise noch in den beiden letzten Monaten deutliche Spuren hinterlassen hatte (Mai: -10,0%, April: -20,9%), ist die Trendwende umso erfreulicher. Das positive Bild rundete die Anzahl der Baugesuche ab, die im Juni ebenfalls um gut ein Viertel anstieg. Dadurch erholte sich auch der gleitende Dreimonatsdurchschnitt: Die geplante Bausumme lag nur noch um 2,3% unter dem Vorjahresquartal, die Baugesuchanzahl sogar um 6,8% darüber.

Treiber der veritablen Juni-Aufholjagd waren eingereichte Baugesuche für Einfamilienhäuser (EFH) und Mehrfamilienhäuser (MFH). Der Corona-bedingte Rückstau führte in den beiden Wohnbaugeschäftsfeldern zu einem kräftigen Schub: Sowohl die geplanten Bausummen (EFH: +24,5%; MFH: +30,2%) als auch die Anzahl der Baugesuche (EFH: +31,0 %; MFH: +22,0%) erhöhten sich im Vorjahresvergleich deutlich. Im aufgelaufenen Jahr (YTD) lag damit die Bausumme der geplanten EFH-Objekte um 3% über Vorjahr und bei den MFH-Objekten noch um 4,9% unter dem Zehnjahresmittel.

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