14:08 BAUBRANCHE

Der Wald in Basel wird neu vermessen

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Wie verändert sich der Basler Wald? Ohne vergleichende Zahlen lässt sich diese Frage nicht beantworten. Zurzeit sind Fachpersonen in den Basler Wäldern unterwegs, die Bäume vermessen und Verjüngung aufnehmen.

Im Kanton Basel-Stadt werden im öffentlichen und privaten Wald über 400 Stichprobenflächen vermessen (zvg)

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Im Kanton Basel-Stadt werden im öffentlichen und privaten Wald über 400 Stichprobenflächen vermessen

Nach 15 Jahren wird der Basler Wald wieder inventarisiert. Im öffentlichen und privaten Wald der Gemeinden Basel, Bettingen und Riehen werden dazu mehr als 400 Stichprobenflächen vermessen, wie das Amt für Wald beider Basel mitteilt.

Die Flächen sind in einem Abstand von 100 mal 100 Metern auf das gesamte Waldgebiet des Kantons verteilt. Bei jeder Stichprobe erfassen Fachpersonen im Auftrag des Amts für Wald beider Basel die vorhandenen Bäume und nehmen verschiedene Kriterien auf.

Die zweite Waldinventur
Das sind beispielsweise die Baumart, der Durchmesser und neu gewachsene Bäumchen sowie aktuell relevante Parameter wie das Eschentriebsterben. Damit die richtige Fläche in 15 Jahren wieder aufgefunden wird, werden zwei bis drei Bäume am Stammfuss blau markiert.

Mit der nunmehr zweiten Waldinventur werden Aussagen zur Entwicklung des Basler Walds gemacht. Dabei kann zum Beispiel aufgezeigt werden, wie sich die Baumartenzusammensetzung verändert. Auch das gesamte Holzvolumen oder die zuwachsende Holzmenge können berechnet werden.

Für nachhaltige Bewirtschaftung
Die Zahlen sind beispielsweise für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung notwendig. So fliessen die Inventur-Ergebnisse unter anderem in die Planung der Waldbewirtschaftung mit ein.

Die Aufnahmen werden voraussichtlich Ende Oktober 2017 abgeschlossen. Über die neuen Resultate und die Veränderungen des Basler Walds der vergangenen 15 Jahre berichtet das Amt für Wald im Frühjahr 2018.

11,6 Prozent der Kantonsfläche bewaldet
Von den 3700 Hektaren Fläche des Kantons Basel-Stadt sind 429 Wald. Davon liegen 58 Prozent auf Riehener, 24 Prozent auf Bettinger und 18 Prozent auf Basler Gebiet. Von der Kantonsfläche sind 11,6 Prozent bewaldet. Der Kanton Basel-Stadt weist damit einen der tiefsten Bewaldungsanteile auf. Der Schweizer Durchschnitt beträgt 30 Prozent.

Der Holzvorrat im Basler Wald beläuft sich auf 135 000 Kubikmeter. 43 Prozent der Waldfläche befinden sich im Besitz der Bürgergemeinden. 34 Prozent gehören den Einwohnergemeinden, 21 Prozent privaten Eigentümern und lediglich zwei Prozent dem Kanton. (mgt)

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