Bauregion Nidwalden und Obwalden: Hochwasserschutz nützt Branche auch indirekt
In Gebirgskantonen wie Obwalden und Nidwalden ist der Schutz
vor Naturgefahren essenziell. Von den dafür nötigen Baumassnahmen kann die Bauwirtschaft nicht nur unmittelbar profitieren.
Quelle: zvg, Kanton Nidwalden
Ende 2027 soll das Hochwasserschutzprojekt am Buoholzbach im Kanton Nidwalden abgeschlossen sein (im Bild: der Bau der neuen Buoholzbachbrücke). Dadurch könnten zahlreiche Bauvorhaben in der jetzigen Gefahrenzone bewilligungsfähig werden.
20 Jahre nach dem verheerenden Unwetter, das im August 2005 schwere Schäden verursachte, wird der Hochwasserschutz in Ob- und Nidwalden noch immer ausgebaut. So genehmigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des damals zu weiten Teilen überfluteten Obwaldner Kantonshauptorts Sarnen neulich den Beitrag ihrer Gemeinde an den Kosten für das Hochwasserschutzprojekt Mosgräbli. Umfangreicher als das mit 1,6 Millionen Franken veranschlagte Vorhaben ist jenes in der Nachbargemeinde Alpnach, zu dem im Herbst der Spatenstich erfolgte. Für rund 35 Millionen Franken soll Alpnach dadurch künftig besser vor den Fluten der Kleinen Schliere geschützt werden.

* Stand per 31.12.2023 bzw. 31.12.2024; Quelle: BFS
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