Batteriehersteller Leclanché erhält Finanzspritze
Der Waadtländer Batteriehersteller Leclanché, der Anfang Woche einen Liquiditätsengpass gemeldet hat, erhält eine Finanzspritze und kann den Betrieb vorläufig weiterführen.
Quelle: Leclanché
Die Geschäftsleitung sucht daneben Wege, die Kapitalstruktur langfristig zu verbessern.
Letzte Woche hatte Leclanché bekannt gegeben, dass das Unternehmen in Finanznöten steckt und die Januarlöhne nicht bezahlen kann (Baublatt Online vom 13.2.).
Nun hat der klamme Waadtländer Batteriehersteller bekanntgegeben, dass er von verschiedenen Partnern Gelder in Höhe von 16,7 Millionen Franken erhalten hat. Sie sollen es ihm ermöglichen, in den kommenden Monaten den Betrieb weiterzuführen und die Angestellten zu bezahlen.
«Operative Stabilität»
Wie der Konzern aus Yverdon-les-Bains VD mitteilt, beinhaltet die Unterstützung zusätzliche Liquidität, um die laufenden Verpflichtungen zu erfüllen: Neben den Gehältern sind dies die Bezahlung von Lieferanten und projektbezogene Kosten. Die Finanzierung gewährleistet gemäss Leclanché die «operative Stabilität» und ermöglicht es den Teams und der Geschäftsleitung, sich auf die laufenden Aktivitäten zu konzentrieren.
Parallel dazu prüfen der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung weiterhin verschiedene «strategische und finanzielle Optionen», um die Kapitalstruktur langfristig zu stärken. (SDA/bk)