Leclanché sucht Geld für Januar-Löhne
Der Batteriehersteller Leclanché kämpft mit kurzfristigen Liquiditätsengpässen. Aktuell fehlt Geld, um die Januarlöhne auszuzahlen.
Quelle: Leclanché
Der Batteriehersteller Leclanché kämpft seit Längerem mit Finanzierungsproblemen.
Die Westschweizer Wirtschaftszeitung «L'Agefi» hatte berichtet, dass die 369 Mitarbeitenden von Leclanché am Hauptsitz in Yverdon-les-Bains und in der deutschen Tochtergesellschaft noch immer auf den Januar-Lohn warten. Das 1909 gegründete Unternehmen ist auf Lithium-Ionen-basierte Energiespeicherlösungen spezialisiert und kämpft schon länger mit Finanzierungsproblemen.
Ende Januar war der Belegschaft mitgeteilt worden, dass es zu einer Verzögerung bei der Auszahlung komme. Damals wurde gemäss der Zeitung versprochen, diese Situation binnen einer Woche zu beheben. Kurz darauf wurde eine weitere Verzögerung um eine Woche angekündigt worden. Die Rede war von Kommunikationsproblemen mit den Aktionären«».
Im Moment arbeiten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung «aktiv an Lösungen für diese Herausforderungen», so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ziel ist es gemäss Geschäftsführung, rasch geeignete Massnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Situation zu stabilisieren. Das Management will weitere Informationen veröffentlichen, sobald neue Details vorliegen. (SDA/bk)