AKW Gösgen darf wieder ans Netz
Nach knapp einem Jahr Revision darf das Kernkraftwerk Gösgen seinen Betrieb wieder hochfahren. Dies hatte sich wegen zusätzlich nötigen Nachweisen verzögert.
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Nach knapp einem Jahr Revision darf das AKW Gösgen wieder Strom produzieren.
Das Eidgenössische Nuklearinspektorat (Ensi) hat dem mitteilte Kernkraftwerk Gösgen in Däniken SO die Freigabe zum Wiederanfahren erteilt: Das AKW erfüllt demnach die dafür notwendigen gesetzlichen Vorgaben. Das Ensi schrieb auf der Plattform X, es habe die durchgeführten Revisionsarbeiten sowie die Nachrüstungen im Speisewassersystem geprüft und akzeptiert.
Das Werk war am 24. Mai 2025 planmässig für die jährliche Revision vom Netz gegangen. Das Wiederanfahren hatte sich nach den abgeschlossenen Arbeiten aber verzögert. Grund: Der Betreiber des Kernkraftwerkes musste Nachweise zur möglichen Überlastung im Speisewasser-Rohrleitungssystem erbringen.
Im Sommer 2025 hatte die die Medienstelle des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken mitgeteilt, dass diese Sicherheitsnachweise sehr umfassend seien und ihre Ausarbeitung mehr Zeit als ursprünglich geplant benötige. wurden diese Nachweise erbracht, vom Ensi geprüft und für zulässig befunden. (SDA/bk)