08:03 VERSCHIEDENES

Tipps fürs Wochenende: Wo der Herbst leuchtet

Teaserbild-Quelle: Silva Maier

Der Botanische Garten der Universität Zürich lädt zum Verweilen und zum Entdecken ein. Denn noch gedeiht und blüht es hier üppig. - Wem der Sinn nach Herbstlaub steht, dem weist ein Laubtracker von Tourismus Schweiz den Weg. Ein Ausflugs- und ein Linktipp fürs Wochenende.

Blutbuche im Botanischen Garten der Universität Zürich

Quelle: Silva Maier

Die rund 140jährige Blutbuche im Botanischen Garten der Universität Zürich litt unter dem heissen, trockenen Sommer.

Die Kuppeln der drei Gewächshäuser glänzen in der Frühherbstsonne uns spiegeln sich im Teich. Hagebutten leuchten rot und über den Boden unter der Blutbuche  zieht sich ein Teppich aus Alpenveilchen. Während an diesem Septembermorgen im Botanischem Garten der Universität Zürich alles noch einmal üppig gedeiht, hat die Buche schon Herbst: Ihr Laub ist dürr geworden. Eine Tafel davor informiert, dass der Baum unter der Trockenheit der letzten Jahre leidet und die Grenzen seiner  Anpassungsfähigkeit erreicht hat.  Die Buche ist einer von zahlreichen botanischen Schätzen des Gartens, der nicht nur zum Entdecken, sondern auch zum Ausspannen einlädt.  

Entworfen hat die 1977 eröffnete, weitläufige Anlage Landschaftsarchitekt Fred Eicher (1927-2010), von ihm stammt etwa auch die Werft und die Seeuferanlage in Zürich-Wollishofen, der Friedhof Eichbühl in Zürich-Altstetten oder das Gelände der Olma.  - Die Gewächshäuser aus Acryl-Plexi-Scheiben stammen aus der Feder des Architektenpaars Hans und Annemarie Hubacher, sie waren damals die ersten dieser Art in der Schweiz. 

Weiter Infos zum Botanischen Garten der Universität Zürich:  www.bg.uzh.ch

Botanischen Garten der Universität Zürich.

Quelle: Silva Maier

Noch blüht und gedeiht fast alles.

Teich und Gewächshäuser im Botanischen Garten Zürich

Quelle: Silva Maier

Die kuppelförmigen Gewächshäuser erinnern entfernt an eine Kulisse für einen Science-Fiction-Film.

Auf den Spuren des Herbstlaubs durch die Schweiz

Wem der Sinn auch in ein paar Wochen noch nach Farbenpracht steht, der kann sich vom Laubtracker den Weg zu gülden schimmernden Föhrenwäldern oder tiefroten Rebbergen weisen lassen. Möglich macht es der Laubtracker: Eine interaktive Karte der Schweiz, welche die aktuellen Laubverfärbungen verortet, sie sie wird September bis November zwei Mal wöchentliche aktualisiert. (mai)

Hier gehts zum Lautracker: www.myswitzerland.com/de-ch/erlebnisse/sommer-herbst/herbst/laubtracker

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