Birdlife Schweiz lädt zum diesjährigen Vogelzählen ein
Birdlife Schweiz startet am Donnerstag die diesjährige «Stunde der Gartenvögel». Bis zum 10. Mai lädt die Organisation die Bevölkerung dazu ein, im Garten, auf dem Balkon oder in einem Park Vögel zu zählen.
Quelle: Michael Gerber
Die Chancen, einen Stieglitz beobachten zu können, stehen gar nicht so schlecht.
Die seit 2014 jährlich durchgeführte Aktion zielt darauf ab, ein genaues Bild der Vogelwelt im Siedlungsraum zu erhalten und langfristige Entwicklungen zu erkennen, wie Birdlife am Montag mitteilte. Auf seiner Webseite bietet der Verband verschiedene Hilfsmittel an, die bei der Bestimmung der häufigsten Arten unterstützen sollen.
Das Prinzip der «Stunde der Gartenvögel» ist einfach: Während des Aktionszeitraums kann jede und jeder rund um sein Haus oder in einem nahen Park eine Stunde lang zählen, wie viele Individuen welcher Vogelarten gleichzeitig beobachtet werden. Die Ergebnisse können anschliessend online oder per App gemeldet werden.
Schutz der Biodiversität
In den letzten Jahren haben laut Birdlife jedes Mal tausende Menschen an der Aktion teilgenommen. Die gesammelten Daten seien ein wichtiger Baustein für den Schutz der Biodiversität. Mit der Aktion wolle die Organisation auch die Bevölkerung für die Förderung der Natur sensibilisieren und die Freude an naturnahen Gärten wecken.
Alle Arten seien auf intakte Lebensräume angewiesen – besonders gefährdete Arten der Feuchtgebiete, des Kulturlands oder des Siedlungsgebiets. Das zeigt sich laut Birdlife auch daran, dass in naturnahen Gärten mit «wilden» Ecken deutlich mehr Vogelarten nachgewiesen werden können, als in Gärten mit Einheitsrasen und exotischen Pflanzen. (sda/mgt/pb)
Unter den Teilnehmenden verlost Birdlife Schweiz zwei Feldstecher von Swarovski Optik. Alle Informationen und die Teilnahmeanleitung finden sich auf der Website birdlife.ch/gartenvoegel.
Quelle: Michael Gerber
Der Kleiber ist zwar eher ein Waldvogel – doch er kann auch in manchen Garten bei der Nahrungssuche gesichtet werden. Er ist der einzige Vogel, der den Baum auch abwärts gehen kann.