13:06 MANAGEMENT

Laufbahnentwicklung: Wer sich jung fühlt, ist motivierter

Teaserbild-Quelle: rawpixel – pixabay gemeinfrei

Die Wahrnehmung des eigenen Alters ist entscheidend für die aktive Gestaltung der Arbeit, weniger die tatsächliche Anzahl Lebensjahre. In der «späten» Karriere gewinnt zudem der Anspruch an Bedeutung, sinnstiftende Arbeit zu leisten, wie eine Studie des psychologischen Instituts der Universität Bern zeigt.

Autoren: Noémi Nagy, Claire Johnston, Andreas Hirschi

Generell steigt die Lebenserwartung. Viele Menschen wollen und können länger arbeiten. Aufgrund der demographischen Entwicklung sind Unternehmen in Zukunft vermehrt auf motivierte und produktive ältere Mitarbeitende angewiesen, um den Bedarf an erfahrenem und fachlich versiertem Personal zu decken.

Eine sinnstiftende und zu den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Individuums passende Beschäftigung kann dessen physische und kognitive Fertigkeiten und Fähigkeiten erhalten. Zudem erfüllt die Arbeitstätigkeit auch im Alter wichtige soziale und persönliche Funktionen und entspricht den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden.

«Teilnehmende, die aktives Job Crafting betrieben, gaben öfter an, dass ihre Arbeit sinnstiftend ist.»

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«Teilnehmende, die aktives Job Crafting betrieben, gaben öfter an, dass ihre Arbeit sinnstiftend ist.»

Neues Forschungsfeld

Die Laufbahnentwicklung von älteren Arbeitnehmenden ist ein relativ junges Forschungsfeld. Noémi Nagy, Claire Johnston und Andreas Hirschi vom Institut für Psychologie an der Universität Bern untersuchten motivationale und persönliche Veränderungen von älteren Arbeitnehmenden. Diese Faktoren können eine positive Laufbahnentwicklung begünstigen. Ein Fokus lag dabeiauf den unterschiedlichen Faktoren von Alterungsprozessen. Denn diese können von Person zu Person auf verschiedene Art verlaufen.

Der Einbezug der subjektiven Wahrnehmung und die Einschätzung des eigenen Alters neben der Berücksichtigung des chronologischen – also tatsächlichen – Alters ist ein vielversprechendes neues Forschungsgebiet. Bei der Laufbahnentwicklung im späten Berufsleben zentral ist das subjektive Alter. Darunter versteht man, als wie alt sich jemand persönlich fühlt oder wahrnimmt.

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