Winterthur sagt deutlich Ja zu Erweiterungsbau fürs Alterszentrum
Die Winterthurer Stimmberechtigten sagen Ja zum Erweiterungsneubau des städtischen Alterszentrums Adlergarten. 90,6 Prozent stimmten der Vorlage über den Ausführungskredit von 85,18 Millionen Franken zu. Damit kann die Stadt das Projekt weiterverfolgen.
Quelle: zvg
Visualisierung Alterszentrum Adlergarten
Der Neubau soll dereinst 120 Langzeitpflegeplätze in Einzelzimmern bieten, davon 24 geschützte Plätze für Menschen mit Demenz. Während der Sanierung der drei Alterszentren Oberi, Rosental und Brühlgut dient das Gebäude zunächst als sogenannte Rochadefläche. Erst danach wird es dauerhaft Teil des Alterszentrums Adlergarten. Damit bildet der Neubau einen zentralen Baustein der städtischen Immobilienstrategie für die Alterszentren.
Geplant sind neben den Pflegeplätzen unter anderem Räume für
ein Tageszentrum, Aktivierung und Therapien sowie ein Mehrzwecksaal. Der Neubau
mit sechs Vollgeschossen und einem Attikageschoss wird seitlich an das
bestehende Hauptgebäude anschliessen. Im Erdgeschoss verbindet ein neuer
Eingang die beiden Gebäudeteile. Die Wohngruppen erhalten eigene Wohn- und
Aufenthaltsbereiche sowie Loggien; für die Demenzwohngruppe ist ein geschützter
Garten auf dem Dach des Verbindungsbaus vorgesehen.
Auch der bestehende Park soll weitgehend erhalten bleiben.
Der Neubau wird entlang der Adlerstrasse angeordnet, sodass der
denkmalgeschützte Garten in der Mitte des Areals frei bleibt und weiterhin
öffentlich zugänglich ist. Beim Bau sind zudem Recyclingbeton, eine
Photovoltaikanlage und eine Dachbegrünung vorgesehen. Der Neubau soll nach dem
Standard Minergie-P-Eco erstellt und an die bestehende Fernwärme angeschlossen
werden.
Der Baubeginn ist für 2027, die Fertigstellung für 2031 vorgesehen.
Das Projekt stammt aus einem offenen Projektwettbewerb; den ersten Rang belegte
das Projekt «Cremeschnitte» von Julian C. Fischer Architekten und Albiez de
Tomasi Landschaftsarchitektur. (sda/cpo)