10:07 KOMMUNAL

Saugbagger im Kommunaleinsatz: Luft statt Löffel

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Saugbagger gehen im Bau überall dort mit enormer Luftleistung in die Tiefe, wo das Baggern mit herkömmlicher Maschinentechnik unrentabel oder gefährlich wäre. Gerade im kommunalen Umfeld gibt es aber noch weitere Chancen für die saugstarken Fahrzeuge. 

Saugbagger bei Erdaushub in einem Garten

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Mit Saugbaggern gelingt auch ein spurenloser Erdaushub im Hausgarten. Umständliche Transportarbeiten und die Beschädigung von Grünflächen oder Bepflanzungen lassen sich damit vermeiden.

Es hat sich schon weitgehend herumgesprochen: Überall, wo Bauschaffende mühsam per Hand schaufeln müssten, können Saugbagger die Arbeit deutlich beschleunigen. Der Markt ist zwar noch vergleichsweise jung, aber Saugbagger haben sich im Bauwesen hierzulande weitgehend durchgesetzt. Allein im Umkreis von Basel sind rund 30 Fahrzeuge unterwegs. Offenbar sind die wuchtigen Vier- und Fünfachser mit ihren luftstarken Gebläsen und den langen Saugrüsseln bereits ein fester Bestandteil der Schaffung und Erhaltung öffentlicher Infrastruktur geworden. 

So beurteilt jedenfalls Christian Rösch, Leiter der Saugbaggersparte bei der Erne AG Bauunternehmung, den schweizerischen Markt. «Wir Bauschaffenden», erläutert er, «können doch kaum mehr irgendwo in die Erde greifen, ohne vorher mit Saugbaggern sondiert zu haben.» Zu gross wäre sonst die Gefahr, Schäden an unterirdisch verlegten Leitungen für Wasser und Gas, Strom und Daten anzurichten und später teuer dafür bezahlen zu müssen. Saugbagger nämlich erzeugen mit leistungsfähigen Turbinen einen enormen Luftstrom, der beispielsweise beim Ausschachten von Öffnungen unter Strassen und Trottoirs alles in sich hineinsaugt – von Boden, Sand und Kies bis zu Schotter und Pflastersteinen. 

Ideal für Sondierungen und Schachtungen

Zugegeben, bei der eigentlichen Bauausführung im Strassen- und Tiefbau führt nach Ansicht von Christian Rösch ab einem Aushubvolumen in dreistelliger Kubikmeterzahl nichts am Einsatz von Standardbaggern mit ihren gelenkigen Auslegern und voluminösen Löffeln vorbei, denn auch die grössten Saugbagger haben ein begrenztes Ladevermögen. Je nach Hersteller und Typ passen bis zu zwölf Kubikmeter in den Aufnahmebehälter, spätestens dann muss der Aushub weggefahren werden. Aber im Untergrund vorhandene Versorgungs- und Entsorgungsleitungen bleiben beim Ausbaggern mit nicht allzu hohem Unterdruck, aber mit enormen Luftmengen von Beschädigungen verschont. 

Deswegen eignen sich die Saugbagger nicht nur bestens zu Sondierungen im Vorlauf von Bauvorhaben, sondern auch bei Hausanschlüssen oder der Leitungsreparatur. Nur wenige Kubikmeter Material müssen üblicherweise bei solchen Ausschachtungen ausgebaggert und beseitigt werden. Genau dafür wurden die Fahrzeuge auch einmal bei unseren deutschen Nachbarn, sozusagen im Mutterland der Saugbagger, entwickelt. Kürzere Bauzeiten ohne anstrengende Handarbeit, saubere Baustellen und der sofortige Abtransport des Aushubmaterials ohne aufwendiges Zwischenlagern und Umladen sind der Lohn für ein Investment: Viermal so schnell wie Baggerschachtung, sogar zwölfmal so schnell wie die Handschachtung sei das saubere und rationelle Verfahren, rechnet einer der Anwender vor. Und viele Ausschreibungen hierzulande bedingen mittlerweile ohnehin den Einsatz eines Saugbaggers. 

Schaufeln mit Schlauch und enormem Luftsog

Die massgeblichen Hersteller dieser Fahrzeugtechnik sind die Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH (MTS) aus Germersheim am Oberrhein und die Reschwitzer Saugbagger Produktions GmbH (RSP) mit Firmensitz im mitteldeutschen Saalfeld. Beide Hersteller sehen sich als Marktführer im Saugbaggerbereich, verwenden Fahrgestelle und Grundfahrzeuge namhafter Zulieferer und bauen darauf ihre Saugbehälter auf. 

Beide Hersteller liefern sich durch stetige Weiterentwicklung und Erneuerung ihrer Modellreihen eine belebende Konkurrenz. Und sie sind sehr erfolgreich, jedenfalls in bestimmten Ländern, zu denen neben Frankreich auch die Schweiz zählt. Den weitaus überwiegenden Anteil der Nutzer machen die Bauunternehmungen aus, die ihre Saugbagger bei eigenen Bauvorhaben verwenden. Etwa zehn Prozent der Nutzer sind Dienstleister, die ihre Fahrzeuge für alle möglichen Einsatzzwecke bereithalten. Und hier besteht nach Ansicht von Christian Rösch noch reichlich Spielraum für Kreativität und eine wirtschaftliche Ausnutzung bestehender Saugbaggerflotten.

Zweiachs-Saugbagger

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Neben den schweizweit populären Vier- oder sogar Fünfachsern könnten sich zukünftig noch mehr Einsatzmöglichkeiten für kompakte Zweiachs-Saugbagger ergeben, insbesondere im beengten urbanen Raum.

Modelle für verschiedene Anforderungen

Neben den üblichen Vier- und Fünfachsern, die mit ihren grossen Behältervolumen insbesondere bei Tiefbauprojekten die Aufnahme wirtschaftlicher Aushubmengen ermöglichen, gibt die Fahrzeugtechnik noch deutlich mehr her. Neben diesen langen Kolossen bieten die Hersteller nämlich auch kompakte, wendige Lösungen auf Dreiachs- und sogar Zweiachs-Chassis im 12-Tonnen-Format mit zwei Kubikmeter Behältervolumen oder sogar noch kleinere, nämlich im 7,5-Tonnen-Format mit lediglich einem Kubikmeter Fassungsvermögen. Diese Fahrzeuge eignen sich besonders bei engen Platzverhältnissen, etwa innerhalb abgesperrter Baustellen oder in schmalen, verwinkelten Strassen von Städten und Gemeinden. Für Tiefbaubetriebe sind sie wegen der geringen Nutzlast weniger geeignet, umso mehr aber für kommunale Zwecke. 

Saugbagger mit Ventilatortechnik von MTS und RSP arbeiten mit geringem Unterdruck, aber grossem Luftstrom und eignen sich damit für die im Tiefbau typischen, losen und schüttbaren Materialien wie Bauschutt und Boden, Sand und Kies, aber auch Schlacke oder Asche genauso wie zum Aufnehmen von Flüssigkeiten wie Wasser oder Schlamm. 

Schwergängige Materialien erfordern Vakuumtechnik

Sozusagen als Ergänzung zu diesen gängigen Fahrzeugen mit Ventilatoren aus deutscher Fertigung gibt es aus italienischer Produktion auch Saugbagger einer anderen Bauart, nämlich solche mit Vakuumtechnik. Diese beispielsweise vom Hersteller Cappellotto S.P.A. in Gaiarine gefertigten Fahrzeuge erzeugen durch Pumpentechnik einen geringeren Luftstrom, aber einen beträchtlich höheren Unterdruck. Damit können sie staubförmiges und loses Material aufnehmen, besonders aber – und das unterscheidet sie von herkömmlichen Saugwagen für Kommunaleinsätze – auch schwergängige, dickflüssige und klebrige Materialien. Damit kann man im Kommunalwesen beispielsweise verstopfte Leitungen und Bachdurchlässe über grosse Distanzen freisaugen oder in der Industrie schwergängige Materialien aufnehmen. 

Auch Christian Rösch von der Bauunternehmung Erne hat einige dieser fahrenden Vakuumsauger in seinem grossen Fuhrpark mit derzeit 13 Fahrzeugen, die alle individuell gestaltet sind. Sie werden häufig bei der Sanierung oder beim Unterhalt von Klär- und Industrieanlagen eingesetzt.

Saugbox von Erne

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Mit dem richtigen Zubehör erweitert sich das Einsatzfeld von Ventilatortechnik wesentlich. Bei Erne etwa hat man eine Saugbox entwickelt, mit der sich rieselfähiges Material in Bigbags abfüllen lässt.

Bei Erne hat man sogar noch weitergedacht und die Saugbaggertechnik vom Trägerfahrzeug entbunden. Das Ergebnis der eigenen Entwicklung ist die Saugbox, ein Behälter, der mit Schläuchen dem eigentlichen Saugbaggerfahrzeug vorgeschaltet wird. Damit kann man nicht nur Aushub, Abfälle und Problem- oder Gefahrstoffe ansaugen und im selben Vorgang in Bigbags abfüllen, sondern bei Bedarf auch alle Arten rieselfähiger Wertstoffe wie etwa frischen Sand, Kies und Splitt oder Holzschnitzel und Humus, Pellets und Tierfutter. Zum Saugbox-Angebot von Erne gehört auch das Aussaugen grosser Filteranlagen und das Verpacken der Rückstände in Bigbags – gerne auch an schwierig zugänglichen Stellen – als Dienstleistung an Kunden aus der Industrie. 

Einen ganz eigenen technischen Ansatz hat dagegen das Berliner Unternehmen BSB gefunden und den Tinbin TC2 entwickelt, einen Baggeranbau-Sauger, der sich offenbar auch in der Schweiz schon gut durchgesetzt hat. Der Hersteller sieht Einsatzfelder im Tief- und Gleisbau, im Landschafts- und Umweltbau sowie nicht zuletzt im kommunalen Bauwesen. Für das 1300 Kilogramm schwere Gerät benötigt man einen Bagger mit mindestens 16 Tonnen Einsatzgewicht und 55 Kilowatt Hydraulikleistung, dann kann der Anbausauger bis zu 0,75 Kubikmeter Material aufnehmen. 

Absaugen auf Flachdächern und Aushub für Swimmingpools

Von den schweizerischen Tiefbaubetrieben werden weitaus überwiegend grosse Vier- oder Fünfachser bei eigenen Leitungsbau- und Sanierungsprojekten eingesetzt. Schon mit solch gängiger Fahrzeug- und Maschinentechnik können Saugbaggerprofis, die nicht wie weitgehend üblich nur Sondierungen oder die Reparatur Leckagen im Auge haben, unglaublich vielfältig arbeiten. Bei Erne hat man sich darüber hinaus weitere Gedanken gemacht und eigene Entwicklungsleistung erbracht. Eine Spezialität ist mittlerweile das Überwinden von enormen Distanzen und Höhenunterschieden geworden: Ein vierachsiger Erne-Fant kann mit seinem langen Rüssel das Material noch aus 150 Meter Entfernung ansaugen oder eine Höhe von 30 Meter überwinden. 

So wird das Absaugen von Kies bei einer Flachdachsanierung zum schnellen Entsorgerjob, für Erdarbeiten hinterm Privathaus verlegt man bequem den Verlängerungsschlauch von der Eingangstür durch die Wohnung und zur Gartentür hinaus. Das macht beim Kunden einen guten Eindruck und vorbei ist damit auch die Quälerei mit der Schubkarre oder einer Motorkarette, etwa beim Anlegen eines Swimmingpools. Aber Saugbagger mit Ventilatortechnik kommen nicht nur mit Aushub und Boden, sondern mit dem ganzen Alphabet fester und rieselfähiger oder sogar flüssiger Materialien klar – von Asche und Aushub über Gülle, Kies, bis zu Sägemehl, Schlacke, Schotter, Staub und Wasser. Das funktioniert im Hoch- und Tiefbau genauso wie im Gleisbau oder im Garten- und Landschaftsbau.

Saugbagger der Erne AG Bauunternehmung

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Saugbagger kommen zum Einsatz, wenn herkömmlicher Erdaushub nicht infrage kommt. Mit Spezialtechnik überwinden die Einsatzkräfte der Erne AG Bauunternehmung dabei grosse Distanzen und Höhenunterschiede.

Vom Spielplatzsand bis zu Notfalleinsätzen

Neben Beispielen aus Bauwesen und Industrie bieten nämlich auch kommunale Einsätze von Saugbaggern noch ein beträchtliches Potenzial. Das beginnt beim sauberen und schnellen Ausschachten in der Leitungsverlegung und -reparatur und geht mit dem Einbau und Auswechseln von Schachtarmaturen weiter. Aber es gibt noch viel mehr! Verbrauchten Spielplatzsand oder Fallschutz über eine Rasenfläche hinweg absaugen, ohne die Grünfläche durch Transportfahrten zu beschädigen? Den Spielsand nach dem Beachvolleyball-Turnier wieder abräumen? Kein Problem! Die Spezialisten von Erne haben sogar schon Baurestmassen durch Schulen und Spitäler durchgesaugt. 

Saugbagger dienen auch zum Freisaugen vollgelaufener Baugruben, zum Freisaugen bei Wasserrohrbrüchen, zur Reinigung von Abwasserschächten und Strassengräben, zum Austausch von Trinkwasser-Filtersystemen. Mit einem sinnvollen Zubehör, nämlich dem rotierenden Saugmund, können sogar punktförmige Löcher für Strassenschilder oder Leitpfosten gegraben werden. Saugbagger können auch Einsätze von Polizei und Feuerwehr unterstützen. Sind Zusatzeinkünfte durch Notfalleinsätze ein lohnendes Geschäft? Christian Rösch hat da so seine Zweifel: «Man muss schon eine gewisse Grösse haben, um einen 24/7-Notfalldienst unterhalten zu können.»

Unterirdisch verlegte Kabel und Rohre

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Unterirdisch verlegte Kabel und Rohre freilegen und dabei empfindliche Leitungen oder Wurzelwerk nicht beschädigen – damit haben sich Saugbagger ein Stammrevier in städtischer Infrastruktur erobert.

Wie geschaffen für Wurzelsanierungen

Aber unterhalb von Strassen und Gehwegen der Städte und Gemeinden verbergen sich nicht nur Leitungen und Kabel, die beim Saugbaggern vor Schäden geschützt bleiben, sondern immer wieder einmal auch kontaminierte Böden, die man absaugen kann, sowie meist unsichtbare, ziemlich empfindliche Teile der kommunalen Vegetation – nämlich Baumwurzeln. Und diese werden, das sollten Ausschreibende ruhig einmal häufiger bedenken, eben bei Aushubarbeiten mit Saugbaggern nicht durch einen Baggerlöffel zerstört, sondern bleiben weitgehend intakt. Diesen Umstand nutzen Spezialisten beim schadenfreien Freilegen von Baumwurzeln, beim Bodenaustausch im Wurzelbereich von Stadtbäumen oder bei einer Wurzelsanierung. Unvergleichbar schonend und geradezu in Rekordzeit können sie das Wurzelwerk bestehender Gehölze mit dem Saugrüssel freilegen und später mit frischem Substrat versorgen. Dazu braucht es lediglich den Saugbagger sowie die mit einem bordeigenen Kompressor betriebenen Werkzeuge zur Bodenlockerung wie Luftlanze und Druckluftspaten: Besonders lockere oder sandige Böden lassen sich durch Saugluft sehr schnell und schonend von der Wurzel lösen, bei bindigen oder verfestigten Böden wird mit Druckluft nachgeholfen.

Einen weiteren Vorteil bringt dabei die Tatsache, dass der Saugschlauch der an einem langen beweglichen Heckausleger des Trägerfahrzeugs befestigt ist. Der Saugbagger kann relativ weit vom Baum entfernt in Stellung gebracht werden. Dadurch wird der Boden im Randbereich nicht verdichtet und es bildet sich bei Regen keine schädliche Staunässe. Dazu müssen kommunale oder gewerbliche Baumpfleger – und ein Spezialist sollte man zur sachgemässen Ausführung solcher Arbeiten schon sein – einen Saugbagger nicht einmal im eigenen Fuhrpark haben. Versierte Baumpfleger lassen sich dabei von Subunternehmern aus dem Tiefbau mit deren Saugbaggern helfen. Die Arbeitsteilung klingt zunächst einfach: Der Baumpfleger erstellt anhand technischer Vorgaben des Auftraggebers und nach Voruntersuchungen im Wurzelbereich betroffener Bäume ein Arbeitskonzept, der Tiefbauunternehmer rückt an und holt den verbrauchten Boden mit seinem Saugbagger heraus.

Fachwissen und Erfahrung aus der Baumpflege sind dafür allerdings vonnöten, denn auch beim Einsatz von Saugbaggern muss man mit einem kalkulierten oder spontanen Wurzelverlust rechnen. Und auch das Verwenden von Saugbaggern anstelle mühsamer Handarbeit stösst an seine wirtschaftlichen Grenzen, wo nur wenige Kubikmeter Boden auszubauen sind und sich die Anfahrt des Subunternehmers nicht lohnt. Auch problematische, weil lehmige, bindige und verdichtete Böden sind eine Herausforderung und müssen bei der Kalkulation vor einer Auftragsannahme berücksichtigt werden. Sonst kann das vermeintlich günstige Verfahren mit dem Saugbagger zur Kostenfalle werden.

Trotzdem – gerade im kommunalen und im gärtnerischen Umfeld haben Saugbagger noch genügend Potenzial zur Entwicklung. Die Zulieferer stehen bereit mit Maschinen und Fahrzeugen, die mit kompakten Abmessungen und überschaubaren Einstiegspreisen auch Neuankommern eine Gelegenheit bieten, sich als Dienstleister im Geschäft des Saugbaggerns anzubieten.

Saugbagger beim Ausheben eines Schachtes für einen Hausanschluss

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Ihre Vorzüge beweisen Saugbagger bei kommunalen Einsätzen, hier beim Ausheben eines Schachtes für einen Hausanschluss. Verfestigter Boden lässt sich per Druckluft mit Schlauch und Handlanze lösen.

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