Basel: Stadtgärtnerei darf Fahrzeugflotte elektrifizieren
Die Basler Stadtgärtnerei wird ihre Fahrzeugflotte auf elektrischen Antrieb aus erneuerbaren Quellen umstellen. Da auch die Verkehrsbetriebe auf E-Busse umstellen, wird ab 2027 der gesamte Halbkanton mit Ökostrom unterwegs sein.
Quelle: Stadtgärtnerei Basel
Elektrisch betriebener Rasenmäher der Basler Stadtgärtnerei: Ab 2027 hat der Halbkanton nirgends mehr Fahrzeuge oder Maschinen mit fossilem Antrieb im Einsatz.
Die Basler Stadtgärtnerei hat diverse Fahrzeuge im Einsatz: unter anderem Nutzfahrzeuge, Lieferwagen, Grossflächenmäher, Hubarbeitsbühnen und Friedhofsbagger. Diese Flotte soll nun weitestgehend elektrifiziert werden: Hierfür hat der Grosse Rat mit grossem Mehr eine Ausgabe von 13,7 Millionen Franken bewilligt.
Dies soll gemäss Regierungsratschlag dazu beitragen, die Reduktionsziele für eine klimaneutrale Verwaltung bis im Jahr 2030 zu erreichen. Der Anteil der elektrisch betriebenen Vehikel in der Flotte der Stadtgärtnerei soll mit diesen Investitionen von 26 auf 80 Prozent steigen.
Quelle: Daimler Buses Schweiz AG
Der E-Citaro von Daimler Benz beim Batterieladen: Die BVB nehmen ihrerseits alle Dieselbusse per 2027 aus dem Verkehr.
Basel wird elektrisch
Keine Chance hatte ein Änderungsantrag der FDP: Sie wollte die Rahmenausgabenbewilligung um 5,1 Millionen Franken reduzieren und Dieselfahrzeuge erst dann zu ersetzen, wenn sie ihre Lebensdauer erreicht haben. Dies wurde knapp abgelehnt.
Auch die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) setzen auf Strom: Sie werden bis 2027 ihre gesamte Busflotte auf batterieelektrische Busse (E-Busse) umstellen, dies im Rahmen des Projekts («Bussystem 2027»). Damit setzen die BVB damit eine 2015 beschlossene gesetzliche Vorgabe um, dass ab 2027 der gesamte ÖV im Kanton Basel-Stadt mit 100 Prozent erneuerbarer Energie betrieben werden muss. (SDA/bk)