Lehnenviadukt wird saniert
Das Lehnenviadukt der Autobahn A2 wird umfassend instand gesetzt. Die Arbeiten werden zwei Jahre dauern und 33 Millionen Franken kosten.
Während der Arbeiten wird eine Hälfte der Brücke jeweils gesperrt, und auf der anderen herrscht Gegenverkehr.
Im Jahr 1980 wurde das 3150 Meter lange Lehnenviadukt der A2 bei Beckenried NW eröffnet. Die Brücke, die 61,3 Millionen Franken kostete, liegt zwischen dem Anschluss Beckenried und dem Seelisbergtunnel. Sie wird täglich von rund 20000 Fahrzeugen benutzt, vor allem auf der Gotthardroute.
Nun benötigt die zweitlängste Autobahnbrücke der Schweiz eine Auffrischung: Die in Kürze beginnende Sanierung wird bis Ende 2027 dauern und rund 33 Millionen Franken kosten. Diese Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt, der dank Einnahmen aus dem Mineralölsteuerzuschlag, der Automobilsteuer und der Autobahnvignette. voll nutzerfinanziert ist.
Während der zweijährigen Arbeiten ist jeweils eine Brückenseite des Viadukt in eine Fahrtrichtung gesperrt: Auf der offenen Brücke herrscht also Gegenverkehr.
Wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens in den Sommerferien wird die Baustelle 2026 und 2027 jeweils an fünf Wochenenden für den Verkehr geöffnet und es stehen beide Fahrspuren zur Verfügung. Die Bauarbeiten erfordern zudem temporäre Teilsperrungen des Anschlusses Beckenried und können Einschränkungen im öffentlichen Verkehr verursachen. (SDA/bk)