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Sechs berühmte Wahrzeichen aus der Vogelperspektive

Teaserbild-Quelle: Budget Direct Travel Insurance

Wie das Opernhaus von Sydney aussieht, dürfte den meisten bekannt sein. Aber wie sieht der markante Bau aus der Vogelperspektive aus? Ein Team aus Designern zeigt, wie sechs berühmte Wahrzeichen aus der Luft aussehen.

Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue in New York, der Pariser Eiffelturm oder das Opernhaus von Sydney sind aus jedem Blickwinkel atemberaubend. Die australische Reiseversicherung «BudgetDirect» hat gemeinsam mit einem Designer-Team realistische Renderings von sechs weltberühmten Wahrzeichen erstellt, die die Strukturen aus der Luft zeigen. 

Die Bilder sollen Reisehungrigen angesichts der schwierigen Lage eine einzigartige Sichtweise auf einige der weltweit gefragtesten Reiseziele bieten. Für die Erstellung der Visualisierungen sammelte das Team zu jedem Objekt Satellitenbilder mit Hilfe von Google Earth und fertigte so in Kombination mit weiteren Umgebungs-Bildern realistische Ansichten der Strukturen von oben. 

 Weitere Informationen: www.budgetdirect.com

Die Londoner «Gurke» von Norman Foster

Mitten im Londoner Finanzdistrikt befindet sich eine riesige Gurke. Zumindest, nach dem Spitznamen des 180 Meter hohen «30 St Mary Axe» . Denn der Wolkenkratzer wird aufgrund seiner Form liebevoll «Gherkin» genannt. Das Gebäude stammt aus der Feder des Stararchitekten Norman Foster und wurde ursprünglich zwischen 2001 und 2004 als Büroturm für den Rückversicherer Swiss Re erbaut. Für den Bau wurden 10‘548 Tonnen Stahl verwendet.

Die «Auster» von Sydney

Das Opernhaus von Sydney zählt zu den berühmtesten und markantesten Gebäuden des 20. Jahrhunderts. Der Entwurf geht auf den dänischen Architekten und Pritzker-Preisträger Jørn Utzon zurück. Die Architektur-Ikone wird seit 2016 für rund 275 Millionen Australische Dollar umfassend saniert. Die Arbeiten sollen 2023 und damit pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum des Bauwerks abgeschlossen sein.

Die Lady Liberty in New York 

Rund 134 Jahre hat die Freiheitsstatue in New York bereits auf dem Buckel. Die Statue steht auf Liberty Island im New Yorker Hafen und wurde am 28. Oktober 1886 als symbolisches Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten eingeweiht. Seit 1984 ist sie Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Mit einer Figurenhöhe von 46 Metern und einer Gesamthöhe von fast 93 Metern gehört sie zu den höchsten Statuen der Welt.

Der Shwedagon in Myanmar

Der Shwedagon ist der wichtigste Sakralbau in Myanmar und befindet sich in der Stadt Rangun. Der Bau gilt als Wahrzeichen des Landes und gehört zu den berühmtesten buddhistischen Bauwerken der Welt. Der Legende nach soll der Bau über 2500 Jahre alt sein. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Pagode mehrmals durch schwere Erdbeben beschädigt. Die schlimmsten Schäden entstanden bei einem Erdbeben von 1768, bei dem die Spitze einstürzte. 

Das Kolosseum von Rom

Es ist das grösste je gebaute Amphitheater der Welt: Das Kolosseum in Rom. Von oben sieht die Ruine ganz anders aus als noch vor 2000 Jahren. Damals wurde der Bau noch für Tierjagden, Hinrichtungen und Gladiatorenkämpfe genutzt. Das Bauwerk ist ellipsenförmig aufgebaut, 156 Meter breit und 188 Meter lang. Die Form sollte verhindern, dass Gladiatoren oder Tiere in einer Ecke Schutz suchen konnten. Das Kolosseum soll fast 450 Jahre lang als Arena genutzt worden sein. 

Der Eiffelturm in Paris

Der 324 Meter hohe Eiffelturm steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars in Paris. Der zwischen 1887 und 1889 errichtete Turm wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. Von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Buildings um 1930 in New York, war der Eiffelturm das höchste Bauwerk der Welt.  

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Redaktorin Baublatt

Zeichnet, schreibt und kreiert gerne. Themenbereiche: Bauprojekte sowohl international als auch regional, News aus Wissenschaft, Forschung, Technik und Design.

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