12:05 BAUPROJEKTE

Zürcher Team gewinnt Wettbewerb für Neubau in Ausserholligen

Teaserbild-Quelle: PD

Die Stadt Bern hat den Projektwettbewerb für einen Neubau mit 30 Wohnungen an der Freiburgstrasse 139e in Ausserholligen abgeschlossen. Den Zuschlag erhielt das Zürcher Team Notari Architetto & Pagano Architektur mit dem Projekt «The Matrix».

Neubau an Freiburgstrasse 139 in Ausserholligen

Quelle: PD

Visualisierung des Siegerprojekts «The Matrix» von Notari Architetto & Pagano Architektur für den geplanten Neubau in Ausserholligen. Geplant ist ein modernes mehrstöckiges Gebäude mit Holzfassade und grossen Fenstern. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café mit Aussensitzbereich.

Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik plant auf der zurzeit unbebauten stadteigenen Parzelle im Westen von Bern an der Freiburgstrasse 139e einen «ökologisch vorbildlichen» Neubau mit preisgünstigen Wohnungen und ergänzenden Nutzungen im Erdgeschoss, teilte die Stadt Bern am Montag mit.

Hochbau Stadt Bern führte dazu einen Projektwettbewerb für Planungsteams im offenen Verfahren durch. Insgesamt wurden 69 Projekteingaben eingereicht. Gewonnen hat nun das Projekt «The Matrix» von der Arbeitsgemeinschaft Notari Architetto & Pagano Architektur aus Zürich.

30 preisgünstige Wohnungen

Das Siegerprojekt sieht gemäss Mitteilung einen Holzbau mit einem innovativen Grundrisslayout für ein flächenoptimiertes und grosszügiges Wohnen vor. Damit würden die Voraussetzungen für rund 30 attraktive, preisgünstige Wohnungen geschaffen, die sich durch einen geringen ökologischen Fussabdruck, hohe Wohnqualität und eine effiziente Belegungsdichte auszeichneten, heisst es. 

Für die Realisierung tritt der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik als Bauherr auf. Dabei ist nach Angaben der Stadt Bern vorgesehen, Artikel 16b Absatz 3 der Bauordnung anzuwenden, welcher bei der Erstellung von preisgünstigem Wohnraum eine Erhöhung des Nutzungsmasses um 20 Prozent erlaubt. Damit werde die Wohninitiative umgesetzt. 

Der Neubau soll einen breiten Wohnungsmix umfassen. Zudem werden sämtliche Wohnungen zur Kostenmiete vermietet – mindestens 20 Prozent sollen dabei dem Mietsegment «Günstiger Wohnraum mit Vermietungskriterien – Neubau und Sanierungen» zugeordnet werden. Die Fertigstellung des Neubaus ist nach aktueller Planung bis 2030 vorgesehen. (mgt/pb)

Öffentliche Ausstellung
Alle 69 Wettbewerbsbeiträge können vom 30. Januar bis am 7. Februar 2026 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Beer-Haus an der Bümplizstrasse 45, 3027 Bern besichtigt werden.


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