Stadt Romanshorn verschiebt Abstimmung über Surfpark-Projekt
Der Romanshorner Stadtrat hat eine für den 27. September vorgesehene Abstimmung über ein Wassersportzentrum auf dem Seebad-Areal verschoben. Die Konditionen für einen Baurechtsvertrag müssten vertiefter geprüft werden.
Quelle: pd/ Huber Visuals
Visualisierung der geplanten Dachkonstruktion, mit der das Schwimmbad im Winter als Hallenbad genutzt wrden soll.
Die Romanshornerinnen und Romanshorner entscheiden am 27. September doch nicht über «einen grossen Wurf», wie der Stadtrat das Projekt in einer früheren Mitteilung bezeichnet hatte. Die Zürcher Firma Waveup Creations AG plant auf dem Seebad-Areal ein Wassersportzentrum für rund 75 Millionen Franken.
Ergänzt werden soll das Badi-Areal mit einem Surfbecken, einem Seesteg, weiteren Sportanlagen, einem Wellnessbereich und einem renaturierten Seeufer. Weiter soll das Schwimmbad im Winter dank einer Dachkonstruktion auch als Hallenbad genutzt werden. Für das Projekt ist aber die Vergabe eines Baurechts durch die Stadt nötig.
Offene Fragen zur Finanzierung
«Bei zentralen Fragen zum Projekt, zur Finanzierung und zur Ausgestaltung des Baurechtsvertrags sieht die Stadt Romanshorn jedoch weiteren Abklärungsbedarf», heisst es in einer Mitteilung der Stadt von Donnerstag. Damit fehlten derzeit die Voraussetzungen für eine Abstimmung über ein Baurecht.
Der Stadtrat bedauert die Verzögerung, sehe sich aber in der Pflicht, «die Interessen der Bevölkerung vollumfänglich zu wahren», heisst es weiter. Auf welches Datum die Abstimmung verschoben wird, steht noch nicht fest. Die Auswahl eines neuen Termins hänge vom weiteren Verlauf der Verhandlungen ab, schrieb der Stadtrat. (pb/mgt/sda)