SBB: Aufwendige Arbeiten auf der Tunnelbaustelle in Bassersdorf in der Nacht
Die SBB haben in Bassersdorf über bevorstehende, Nachtarbeiten im Zusammenhang mit dem Brüttenertunnel informiert. Für die Sicherung der neuen Baugrube müssen Spundwände in den Boden gerüttelt werden.
Die 500 Meter lange und bis zu 25 Meter tiefe Baugrube dient dem Bau des Brüttenertunnels. In ihr wird in naher Zukunft die Tunnelbohrmaschine zusammengesetzt. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Spundwände wieder entfernt.
Weil sich die Baustelle direkt neben den Gleisen befindet, muss ein Teil der Arbeiten aus Sicherheitsgründen nachts stattfinden, wie Josef Sautter, Projektleiter der SBB für den Brüttenertunnel, an einem Medienanlass vor Ort sagte. Rund fünf Prozent der Spundwandarbeiten erfolgen in der Nacht.
Neuartiger Lärmschutz kommt zum Einsatz
Bis Ende Jahr sind 20 bis 30 Nachteinsätze geplant, Anfang 2027 folgen 10 bis 15 weitere Nächte. Um den Baulärm für die Anwohnerschaft zu reduzieren, setzen die SBB einen neuartigen Schallschutz ein. Dieser legt sich wie eine Ziehharmonika um die Baumaschine und verringert den Lärm deutlich. (sda/mai)
Quelle: SBB
Die geplante Streckenerweiterung im Überblick: Kern des Projekts ist der Brüttener Tunnel, der die Fahrzeit zwischen Zürich und Winterthur von heute 24 auf 16 Minuten reduziert.