Plangenehmigung für Waffenplatz-Brücke in Brugg erteilt
Der Bund hat die militärische Plangenehmigung für den Ersatz der Brücke zur Insel Geissenschachen auf dem Waffenplatz in Brugg AG erteilt. Damit sind ökologische, hydrologische und bautechnische Auflagen verbunden.
Quelle: VBS
Kurz, aber mit vielen Auflagen verbunden: Die Geissenschachen-Brücke, welche den Zugang zur gleichnamigen Insel und zum Waffenplatz erschliesst.
Nur 24,8 Meter lang 4,25 Meter breit und 1,1 Millionen Franken teuer soll die neue Brücke werden, die zur Insel Geissenschachen auf dem Waffenplatz in Brugg führt. Dies besagt die nun vorliegende militärische Plangenehmigung für das Projekt des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Das von Armasuisse Immobilien initiierte Projekt sieht eine Bogen‐/Gitter‐/Pressrost‐Brücke mit einer Tragfähigkeit von bis zu 16 Tonnen vor. Sie ist gemäss VBS für die militärische Ausbildung, den Fuss‐ und Veloverkehr sowie die Anbindung der Gemeinden Brugg und Windisch von zentraler Bedeutung.
Zahlreiche Auflagen
Zahlreiche Umwelt‐ und Sicherheitsauflagen sollen demnach garantieren, dass der Neubau sowohl den militärischen Anforderungen als auch den ökologischen Belangen der Region gerecht wird. so müssen für den Natur- und Landschaftsschutz Randflächen zwischen Gehweg als Ruderalflächen erhalten und mit Steinen, Wurzelstöcken und Sandflächen aufgewertet werden. Dies ist in der 17 Seiten starken Plangenehmigung ausdrücklich festgehalten.
Damit sollen auch die Auflagen betreffend Grund‐ und Gewässerschutz sowie Lärmschutz erfüllt sein, welche der Kanton Aargau, die Stadt Stadt Brugg, die Gemeinde Windisch und das Bundesamt für Umwelt gefordert haben. (SDA/bk)