Kanton erweitert Basler Primarschule Gotthelf mit temporären Bau
Der Kanton Basel-Stadt hat ein Baugesuch für die Erweiterung eines temporären Schulbaus auf dem Areal der Primarstufe Gotthelf eingereicht. Dieser soll Raum für bis zu 16 Klassen schaffen und zunächst das Schulhaus Isaak Iselin entlasten.
Quelle: Google Maps
Der Kanton Basel-Stadt will einen temporären Schulbau auf dem Areal der Primarstufe Gotthelf erweitern.
Das Baugesuch für die Erweiterung des temporären Schulbaus auf dem Areal der Primarstufe Gotthelf wurde publiziert, wie das Erziehungsdepartement am Mittwoch mitteilte. Der Regierungsrat bewilligte bereits Ausgaben von rund 13 Millionen Franken für die Realisierung.
Die Modulbauten, die derzeit bei der Sanierung des Schulhauses Kleinhüningen zum Einsatz kommen, sollen im Verlauf des Jahres 2027 an den Standort Gotthelf versetzt werden. Dort sollen sie zu einer fünfgeschossigen Anlage ausgebaut werden. Die Anlage bietet gemäss Mitteilung Unterrichts- und Tagesstrukturräume für bis zu 16 Klassen oder rund 320 Schülerinnen und Schüler.
Baustart im Sommer 2027
In einer ersten Phase dienen die temporären Schulbauten der Entlastung der Primarstufen Gotthelf und Isaak Iselin. Später sollen sie den Schulbetrieb während anstehender Bau- und Sanierungsprojekte an den über 100 Jahre alten Schulgebäuden sichern. Mit dem Baubeginn wird gemäss Mitteilung im Sommer 2027 gerechnet, der Bezug ist für Sommer 2028 vorgesehen.
Die Erweiterung des temporären Schulbaus sei ein wichtiger Baustein der langfristigen Entwicklung der Schulareale Gotthelf und Isaak Iselin, heisst es weiter. Die Bau- und Sanierungsprojekte der beiden Schulareale befinden sich derzeit in Planung. Das Erziehungsdepartement informiert zu einem späteren Zeitpunkt über die Bauvorhaben. (sda/mgt/pb)