Gemeinde Schwarzenburg wählt Siegerprojekt für Oberstufenzentrum
Die Gemeinde Schwarzenburg hat das Siegerprojekt für den Neubau ihres Oberstufenzentrums bestimmt. Das Projekt «Merel» der Soppelsa Architekten GmbH und Chaves Biedermann Landschaftsarchitekten GmbH überzeugte die Jury.
Quelle: PD / zvg Gemeinde Schwarzenburg
Visualisierung: So soll sich der Neubau des Oberstufenzentrums in Schwarzenburg dereinst präsentieren.
Die Gemeinde Schwarzenburg suchte mit einem Architekturwettbewerb die beste Lösung für den Neubau des sanierungsbedürftigen Oberstufenzentrums. Die Gemeindeversammlung sprach sich 2024 für einen Neubau aus und bewilligte 2025 einen Kredit von 435'000 Franken für den Wettbewerb. Auf die öffentliche Ausschreibung gingen gemäss einer Mitteilung der Gemeinde von Freitag 40 Bewerbungen ein.
Die Jury empfahl den Entwurf «Merel» einstimmig zur Weiterbearbeitung. Das Siegerprojekt verbinde eine klare Gebäudestruktur mit gut nutzbaren Lern- und Aussenräumen, begründen die Gemeinderätinnen Anja Pflugshaupt und Barbara Mischler den Entscheid. Der Entwurf habe damit die überzeugendste Grundlage für die nächsten Schritte geliefert.
Der Neubau soll zeitgemässen Unterricht ermöglichen, Platz für die Bibliothek und die Tagesschule bieten und sich gut in die Umgebung einfügen. Auch ein möglicher Standort für eine spätere Dreifachsporthalle war aufzuzeigen.
20 Millionen Franken für Neubau
Die Gemeinde rechnet für die Realisierung des neuen Oberstufenzentrums gemäss bisheriger Finanzplanung mit geschätzten Gesamtkosten von rund 20 Millionen Franken. Wie viel das konkrete Projekt kosten wird, lasse sich erst nach der weiteren Bearbeitung genauer sage, heisst es. «Merel» werde nun anhand der Empfehlungen des Preisgerichts überarbeitet.
Die Gemeindeversammlung entscheidet voraussichtlich im Juni 2027 über den Projektierungskredit. Über den Baukredit stimmen die Stimmberechtigten voraussichtlich im Frühling oder Sommer 2028 an der Urne ab. Bei Zustimmung sind der Baustart 2029 und der Bezug des neuen Schulgebäudes im Sommer 2031 vorgesehen. (sda/pb)