14:04 BAUMARKT

Der Ringstrassendom wird gereinigt

Die Wiener Votivkirche gilt als eines der bedeutendsten neogotischen Sakralbauwerke der Welt. Der Bau der Kirche geht bis auf das Jahr 1856 zurück. Im zweiten Weltkrieg wurden das Dach und die Fenster der Votivkirche schwer beschädigt. Diese Schäden wurden soweit behoben, dass die Votivkirche wieder als Gotteshaus verwendet werden konnte. Eine gründliche Restaurierung erfolgte in den 150 Jahren seit Baubeginn jedoch nie.

Kärcher engagiert sich als führender Reinigungsgerätehersteller im Rahmen eines eigens gegründeten Kultur-Sponsoring-Programms für die Erhaltung von Kulturdenkmälern und anderen herausragenden Immobilien. Die Objekte werden unter Einsatz von Kärcher-Geräten und Know-how schonend von oberflächenschädlichen Ablagerungen und Schmutz befreit.

Im Rahmen dieses Kultur-Sponsoring-Programms soll der Vierungsturm der Votivkirche mittels Kärcher Produkten im restauratorischen Sinne gereinigt werden. Kärcher wird als Sponsoring-Tätigkeit kostenlos die benötigten Reinigungsgeräte zur Verfügung stellen.

Das Unternehmen schlägt je nach Eigenschaft des Reinigungsobjektes eine bestimmte Reinigungsmethode vor. Mit Zustimmung des Vertragspartners testet Kärcher diese Reinigungsmethode an einer geeigneten Stelle zur Festlegung des Reinigungsgrades und Prüfung der Auswirkungen auf die zu reinigende Substanz.

Für die wirtschaftliche und gleichzeitig schonende Reinigung verschiedenster Oberflächen hat sich das Trockeneis-Strahlverfahren bewährt. Da es korrosionsfrei und kaum abrasiv ist, eignet es sich auch für die Bearbeitung sehr empfindlicher Materialien und entfernt unter anderem Öle, Fette, Klebstoffe, Bindemittel, Silikone und Lacke.

Bei Trockeneisstrahlen werden so genannte Trockeneispellets aus verfestigtem, -79 Grad Celcius kaltem CO2-Schnee in Schallgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn sie auf die Verschmutzung treffen, bewirken die Temperaturdifferenz und die kinetische Energie, dass diese versprödet und aufbricht. Nachfolgende Partikel dringen in die Risse ein und sublimieren dort vom festen Aggregatzustand in den gasförmigen. Dies ist mit einer Volumenvergrösserung um den Faktor 700 verbunden; der Schmutz wird mikroskopisch abgesprengt. Maschinen, Formen, Fliessbänder, Werkzeuge und Produktionsanlagen lassen sich auf diese Weise an Ort und Stelle reinigen. Eine Demontage ist in der Regel nicht erforderlich – das bedeutet kurze Stillstandzeiten. Da das Gerät zudem ohne Chemie arbeitet und sich das Strahlmedium buchstäblich in Luft auflöst, entfällt auch seine Entsorgung.

Die Tätigkeiten am Ringstrassendom werden entweder mit Gerüst oder gerüstlos mittels Seilzugangsmethode ausgeführt.

Tel. 0844 850 863
www.kaercher.ch

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