15:01 BAUBRANCHE

Wer will noch ein Stück vom Hafenkran?

Teaserbild-Quelle: Michael Weidmann, wikimedia.org, CC

Das rostige Rostocker Vehikel am Limmatquai – der Zürcher Hafenkran – ist Geschichte. Wer noch ein Teilchen des maritimen "Kunstwerks" ergattern will, hat morgen Nachmittag die allerletzte Gelegenheit dazu.

Die letzten Teile des umstrittenen Zürcher Hafenkrans werden heute Montagnachmittag entfernt. Wie es in einer Mitteilung des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements heisst, wird die Terrasse beim Rathaus morgen Donnerstag wieder ihrer alten Funktion zugeführt. Das Kranfundament wird abgetragen, Pflastersteine werden eingesetzt und Sitzbänke aufgestellt. Sodann erinnern nur noch ein paar Hafenpoller an die neun Monate, in denen Zürich „maritim“ war.

Das Vehikel war höchst umstritten. Dennoch: Viele Zürcher wollen offenbar ein Souvenir des Krans aus Rostock behalten. Deshalb haben die Stadt und das Künstlerteam beschlossen, Einzelteile abzugeben. Einige hundert davon – vor allem Muttern und Schrauben – sind bereits vor Ort verteilt worden. Wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat, ein Stückchen Rost zu ergattern, hat morgen Donnerstag die letzte Gelegenheit dazu. Das sagte Jan Morgenthaler vom Künstlerteam auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. (pd/mt)

Der Zürcher Hafenkran (Michael Weidmann, wikimedia.org, CC)

Quelle: Michael Weidmann, wikimedia.org, CC

Der Zürcher Hafenkran

Anzeige

Dossier

Besondere Orte

Besondere Orte

Ob schwimmende Bücher, Schlumpfhausen oder die Geschichte eines Pöstlers, der sich einen Palast baut. In der Serie «Besondere Orte» stellen wir in loser Folge spektakuläre oder besonders bemerkenswerte Plätze, Bauten und Geschichten auf der ganzen Welt vor.

Newsletter abonnieren

Mit dem Baublatt-Newsletter erhalten Sie regelmässig relevante, unabhängige News zu aktuellen Themen der Baubranche.