15:05 BAUBRANCHE

Ein Park im Westentaschen-Format in Basel

Teaserbild-Quelle: zvg

In dicht besiedelten Wohngegenden können auch noch so kleine Grünanlagen die Attraktivität des Quartiers steigern. Im Kleinbasel ist eine Mini-Freifläche geschaffen worden, ein sogenannter Pocket-Park. Kostenpunkt: 175 000 Franken.

Die Stadtgärtnerei pflanzte sieben Bäume und stattete den neuen Freiraum mit Bänken aus (zvg)

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Die Stadtgärtnerei pflanzte sieben Bäume und stattete den neuen Freiraum mit Bänken aus

560 Quadratmeter misst die Mini-Grünanlage, die im Kleinbasel neuerdings zum Verweilen einlädt. Pocket-Parks nennt man solche Freiflächen. Diese Parks im Westentaschenformat werden in dicht bebauten Gebieten angelegt, um das Wohn- und Arbeitsumfeld verbessern.

Ungenutzte Flächen

Sie sind überall dort realisierbar, wo einige Quadratmeter Land brach liegen. Die Basler Stadtgärtnerei sei immer auf der Suche nach ungenutzten Flächen, um diese mit Bäumen zu bepflanzen und als grüne Oasen der Bevölkerung zugänglich zu machen, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement in einer Medienmitteilung.

Bäume statt Zapfsäulen

Wo sich heute der neue Pocket-Park befindet, standen vor Jahren Zapfsäulen einer Tankstelle, die schon lange ausser Betrieb ist. Bis vor Kurzem diente die Fläche den umliegenden Geschäften als Abstellfläche. Inzwischen wurden die beiden Liegenschaften saniert und die temporäre Nutzung des davor liegenden Bereichs aufgegeben. Der Liegenschaftsbesitzer entfernte die Benzintanks aus dem Boden und bereitete die Fläche für eine neue Nutzung vor.

Nach einem Entwurf des Planungsamts setzten diesen Frühling das Tiefbauamt und die Stadtgärtnerei die Neugestaltung des Platzes um: Das Tiefbauamt hob die Trottoirabsenkung auf, die Stadtgärtnerei befestigte die neue Fläche mit einem Mergelbelag. Sie pflanzte sieben Bäume – drei Französische Ahorne (Aver monspessulanum) und vier Waldföhren (Pinus sylvestris) – und stattete den neuen Freiraum mit Bänken und einem Veloständer aus.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung beliefen sich auf 175 000 Franken und wurden vollumfänglich aus dem ordentlichen Budget des Bau- und Verkehrsdepartements Basel-Stadt bezahlt. (mgt)

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