16:05 BAUBRANCHE

Bundesamt für Kultur ehrt Architekt Peter Märkli

Teaserbild-Quelle: Bilder zvg

Das Bundesamt für Kultur (BAK) ehrt mit dem Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim jährlich herausragende Schweizer Kulturschaffende. Dieses Jahr gehört auch der Zürcher Architekt Peter Märkli zu den Ausgezeichneten.

Seit den späten 80er-Jahren kennt man den Namen Peter Märkli auch ausserhalb von Architektur-Kreisen. Damals baute er in Zusammenarbeit mit Stefan Bellwalder „La Congiunta“, das Museum für Reliefs und Halbfiguren des Schweizer Bildhauers Hans Josephsohn in Giornico im Kanton Tessin. Es erhielt mehrere Auszeichnungen. Weitere Spuren hat Märkli in Solothurn hinterlassen, wo er das Synthes-Gebäude entwarf, in Basel mit dem Visitors Center und dem Picasso-Haus und natürlich in seiner Heimatstadt. Von ihm stammt unter anderem die Hotelfachschule am Belvoirpark.

Für sein Werk wird der ehemalige Professor für Entwurf an der ETH Zürich nun mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet, den das Bundesamt für Kultur (BAK) jedes Jahr verleiht. In einer Mitteilung heisst es: „Peter Märklis Verständnis der Architektursprache folgt dem einer Baukunst, die immer geschichtlich wie gesellschaftlich eingebunden ist, doch zugleich gegenwärtig und in Teilen auch unabhängig sein muss.“

Weitere Preisträger sind die Künstlerin Daniela Keiser sowie Autor und Kurator Philip Ursprung, beide aus Zürich. Keiser arbeitet als Konzept- und Installationskünstlerin mit Fotografie und Sprache. Ihr Werk ist in verschiedenen öffentlichen Sammlungen vertreten, unter anderem im der Schweizerischen Nationalbibliothek. Ursprung ist für seine disziplinübergreifende Forschungsarbeit bekannt und arbeitet seit 2011 als Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich. Ausserdem hat er mehrere Buchpublikationen herausgegeben, unter anderem über die Architekturbüros Herzog & de Meuron und Caruso St John.

Die Gewinner des mit 40‘000 Franken dotierten Prix Meret Oppenheim werden am 12. Juni zusammen mit den Preisträgern der Schweizer Kunstpreise in Basel geehrt. Zu diesem Anlass gibt das BAK auch die Publikation „Prix Meret Oppenheimer 2017“ heraus, in der die Preisträger porträtiert und mittels Interviews vorgesellt werden. (mt/sda)

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