15:06 BAUBRANCHE

BFE will mit „PEIK“ KMU beim Energiesparen helfen

Das Bundesamt für Energie will KMU, deren jährliche Energiekosten zwischen 20‘000 und 300‘000 Franken liegen und die sich dem Netzzuschlag nicht rückerstatten lassen können, mit einem speziellen Programm beim Energiesparen unterstützen. Vorerst läuft „PEIK“ bis Ende 2019.

Der Energieverbrauch von rund 80`000 KMU ist laut Bundesamt für Energie (BFE) „beträchtlich“. Pro Betrieb verbrauchten sie jährlich 100`000 bis 500`000 Kilowattstunden Strom, 500`000 bis 5 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie sowie mehr als 10`000 Liter Treibstoff. Das ergibt zusammen ergibt eine Energierechnung zwischen 20`000 und 300`000 Franken pro KMU.

Diese KMU könnten mit einfachen Massnahmen und ohne grössere Investitionen ihre Energierechnung um 10 bis 15 Prozent senken, heisst es beim BFE, das diese Betriebe mit dem Projekt „PEIK“ unterstützen will. Dabei handelt es sich um eine KMU-Plattform für Energieeffizienz, die für jeden Bedarf die passende Lösung anbieten soll. Die einzelnen Unternehmen können wählen, in welchem Umfang sie sich beraten lassen wollen. So entscheiden sie, ob sie entweder nur die kostenlose Vorgehensberatung per Telefon beziehungsweise über das Internet in Anspruch nehmen oder ob sie eine umfassende Energieberatung vor Ort vorziehen und sich bei der Umsetzung der Energiesparmassnahmen begleiten lassen wollen.

Die „PEIK“-Energieberatung richtet sich gezielt an KMU mit jährlichen Energiekosten zwischen 20'000 und 300'000 Franken, die nicht von der CO2-Abgabe befreit sind und sich deshalb den Netzzuschlag nicht zurückerstatten lassen können. Weil sie ausserdem nicht zu den Grossverbrauchern zählen, können sie von den Kantonen nicht verpflichtet werden, ihre Energieeffizienz zu verbessern. - PEIK fokussiert auf Sensibilisierung, Information und Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Qualitätssicherung in verschiedenen Schwerpunkten.

Vorerst läuft „PEIK“ bis Ende 2019. Bei genügend Erfolg, wird es um weitere drei Jahre verlängert werden. Ziel ist sind jährlich 1`200 Vorgehensberatungen, 1`200 Energieberatungen und 500 Umsetzungsbegleitungen. Energie Schweiz stellt dafür pro Jahr Fördermittel in der Höhe von 1,5 Millionen Franken zur Verfügung. (mai/mgt)

Weitere Informationen: www-energieschweiz.ch/peik

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