ABB baut neuen Hauptsitz in altem Gebäude
Der Technologiekonzern ABB baut in Zürich Oerlikon nach Plänen von Christ & Gantenbein für rund 80 Millionen eine neue Konzernzentrale. Die 500 Angestellten am bisherigen Hauptsitz sollen 2031 dort einziehen können.
Quelle: zvg
Seit der Fusion der in Baden domizilierten Brown-Boveri & Cie mit der schwedischen Asea im Jahr 1988 zur ABB befindet sich der Konzernsitz in Zürich Oerlikon.
Die neue Zentrale werde aus einem bestehenden historischen Gebäude, welches heute vermietet sei, und einem neuen Erweiterungsbau bestehen. Die Kosten für das Bauvorhaben werden auf rund 80 Millionen Schweizer Franken geschätzt, wie das Unternehmen mitteilt. Das Gestaltungskonzept für das Vorhaben stammt laut Angaben vom Architekturbüro Christ & Gantenbein. In ihrem Konzept werde sichergestellt, dass der Charakter des markanten historischen Gebäudes erhalten bleibe.
Der neue Hauptsitz werde eine Bruttogeschossfläche von rund 10'800 Quadratmetern aufweisen. Vorgesehen seien auch Einrichtungen wie eine 200 Quadratmeter grosse Lounge und Cafeteria, ein Foyer- und Ausstellungsbereich von 280 Quadratmetern, ein Auditorium von 450 Quadratmetern und ein 80 Quadratmeter grosser Erholungsbereich inklusive Fitnesscenter.
Laut ABB-CEO Morten Wierod unterstreiche das Projekt das «starke Bekenntnis zur Schweiz und zur Stadt Zürich». Seit der Fusion von BBC und Asea im Jahr 1988 befinde sich der globale Hauptsitz in Zürich. Bis zur Fertigstellung der neuen Zentrale nutzt ABB gemäss Communiqué weiterhin das Gebäude «Cityport» beim Bahnhof Zürich Oerlikon, für das bis 2031 ein Mietvertrag bestehe. (awp sda/sts)