Ein neuer Mann an der Spitze der Glasbranche
Der Schweizerische Flachglasverband gibt einen Wechsel in der Geschäftsleitung bekannt: Daniel Zurkirchen übernimmt diese Position von Danilo Pirotta, der seinen Ruhestand antritt.
Quelle: Daniela Kirin, SFV
Der bisherige SFV-Geschäftsleiter Danilo Pirotta (links) übergibt an Daniel Zurkirchen.
Per 1. Januar 2026 hat Daniel Zurkirchen die Geschäftsleitung des Schweizerischen Flachglasverbands (SFV) sowie die Führung der angegliederten Technischen Fachstelle für Glas am Bau (SIGAB) übernommen. Wie der SFV mitteilt, hat der 48-Jährige die Nachfolge von Danilo Pirotta angetreten. Dieser hatte die Geschäftsstelle des Verbandes seit 2013 geführt und begab sich sich per Ende 2025 in Pension. Unter Pirottas Leitung erreichte der SFV gemäss dem Communiqué wichtige Meilensteine, darunter die erfolgreiche Bewältigung der Coronavirus-Pandemie, den Zusammenschluss des SFV mit dem damaligen Schweizerischen Institut für Glas am Bau (SIGAB) sowie die Initialisierung der Revision der Berufsbildung.
15 Jahre in der Glasindustrie
Sein Nachfolger Daniel Zurkirchen sei mit der Branche bestens vertraut. Zwischen 2021 und 2025 arbeitete er als Glasbauexperte und Gutachter für die SIGAB. Er ist Mitautor mehrerer SIGAB-Richtlinien. Zuvor hatte der eidgenössisch diplomierte Verkaufsleiter verschiedene Positionen mit starkem Technik-Bezug inne. So war er während rund 15 Jahren in der Glasindustrie tätig und deren vier im Glashandel aktiv. «Wir führen den soliden Kurs des SFV weiter», lässt sich Zurkirchen zitieren. «Die drei Säulen des Verbandes mit der Grund- und Weiterbildung, der Branchenlösung Arbeitssicherheit sowie den Dienstleistungen im Bereich Glastechnik (SIGAB) werden kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist wichtig, die Bedürfnisse unserer Mitglieder zu priorisieren, zusätzlichen Mehrwert zu schaffen und die Branche nach aussen stark zu vertreten.» (mgt/pew)