Energieprogramm 2026: Uri fördert bidirektionale Ladestationen
Quelle: Sun2wheel, zvg
Erstmals unterstützt Uri im Rahmen seines Förderprogramms Energie auch bidirektionale Ladestationen.
Auch 2026 setzt Uri sein Förderprogramm Energie fort. Insgesamt stellte der Kanton 2,1 Millionen Franken für Gebäudesanierungen und andere Massnahmen zur Verfügung, erstmals auch für bidirektionale Ladestationen.
Seit dem Jahr 2000 unterstützt der Kanton Uri im Rahmen des Förderprogramms Energie energetische Sanierungen im Gebäudebereich, so zum Beispiel die energetische Dämmung von Gebäudehüllen oder der Ersatz von Öl- und Elektroheizungen durch nicht-fossile, erneuerbare Systeme.
Auch 2026 setzt der Bergkanton dieses Programm fort. Insgesamt stehen 2,1 Millionen Franken bereit für energetische Gebäudesanierung und andere Massnahmen. Neu dazu kommen bidirektionale Ladestationen für Elektroautos, so die Baudirektion.
Quelle: Moerschy, Pixabay-Lizenz
Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses: Auch dafür stellt Uri Fördermittel bereit.
Pauschalbetrag für Ladestationen
Eine bidirektionale Ladestation ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom im Auto zu speichern und später im Gebäude zu nutzen. Der Kanton unterstützt die Installation der «noch wenig verbreiteten und kostenintensiven Ladestationen» mit einem Pauschalbetrag von 2000 Franken.
Ferner leistet der Kanton einen finanziellen Zustupf an energetische Massnahmen im Gebäudebereich. Gefördert werden Wärmedämmungen, der Ersatz von Öl- und Elektroheizungen, Solaranlagen sowie Energieberatungen. Das Förderprogramm ist Teil der Energiestrategie Uri 2030 und wird durch kantonale und eidgenössische Mittel finanziert. Im Kantonsbudget sind dafür 700000 Franken bereitgestellt. (SDA/bk)