Simulierter Brand in der 3. Gubriströhre

Teaserbild-Quelle: zvg

Am Mittwoch führte das Astra auf der Tunnelbaustelle am Gubrist eine Brandübung durch. 135 Personen von Feuerwehr, Polizei und Sanität waren vor Ort. Mit der Übung sollte das Notfallkonzept für den Ereignisfall getestet werden. 

Bereits während der Planungsphase der komplexen Tunnelbaustelle hat das Astra zusammen mit der Bauleitung, dem Bauunternehmer sowie den Blaulichtorganisationen ein umfangreiches Notfallkonzept ausgearbeitet. Am Mittwoch wurde dieses nun während zwei Stunden auf seine Praxistauglichkeit getestet. Rund 135 Personen, unter anderem von der Kantonspolizei Zürich, den Feuerwehren Opfikon, Regensdorf, SRZ Schutz & Rettung Zürich und Dietikon sowie der Gebäudeversicherung Kanton Zürich waren am Einsatz beteiligt.

Die Übung beinhaltete eine Kollision zwischen einem Dumper-Lastwagen, einem Jeep mit Verletzten und einem nachfolgenden Brand im Tunnel. Eine mit Maschinen erzeugte Rauchwolke drang realitätsgetreu aus dem Tunnelportal. Vorab wurden Medienstellen aus der ganzen Schweiz über den Übungseinsatz informiert und vor möglichen Notfallmeldungen von Passanten gewarnt.

Die Einsatzkräfte sicherten im Rahmen der Übung die Baustelle und bekämpften das simulierte Feuer im Tunnel. Letzterer stellte mit einer Länge von 1000 Metern gemäss dem Astra eine zusätzliche Herausforderung für die Einsatzkräfte dar. Nach Abschluss der Übung folgte eine Austauschrunde. Roland Hug, Astra-Projektleiter für den Bau der 3. Gubrist-Röhre und Leiter der Einsatzübung ist zufrieden mit dem Übungsablauf: Es sei professionell, ruhig und konzentriert gearbeitet worden. Zudem konnte die Übung ohne Zwischenfälle und ohne Beeinträchtigung des Verkehrs in der 1. und 2. Gubriströhre abgeschlossen werden.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun zusammengetragen und detailliert ausgewertet. Darauf basierend sollen allfällige Verbesserungen oder Ergänzungen am Notfallkonzept und der Notfallorganisation vorgenommen werden. (mgt/pb)