Schulthess Gartenpreis: Es grünt und blüht in der Agglo

Die Agglomeration von Genf birgt einen botanischen Schatz: den «Jardin botanique alpin» von Meyrin. In diesen Tagen hat ihn der Schweizer Heimatschutz mit dem Schulthess Gartenpreis ausgezeichnet. Er sei eine «grüne Oase» beschreibt der Heimatschutz den Garten in seiner Medienmitteilung. 

Die Anlage ist auf zwei Seiten vom Verkehr umgeben, und zwischen den Bäumen ragen Hochhäuser und Gewerbehäuser empor. Grosse Strassenbauten haben den Garten während der letzten Jahrzehnte verändert, aber auch bedrängt. Denn dass der historische Garten auf dem Villenanwesen überhaupt noch vorhanden ist, hat er Meyrin zu verdanken: Die Gemeinde kaufte das Areal um 1960 und beantragte vor sieben Jahren beim Kanton den Schutz der Anlage. Gleichzeitig suchte man nach Möglichkeiten, den «verstaubten Villengarten» zu einem lebendigen Freiraum umzugestalten. Laut Heimatschutz ist dies gelungen: Es seien neue Räume zur Partizipation, zum Austausch und zur Bildung für die Bewohner von Meyrin geschaffen worden. Dass die Organisation dem Garten den Preis verliehen hat, liegt am «würdigen Umgang mit dem reichen botanischen und architektonischen Erbe».

Ab hier ist dieser Artikel nur noch für Abonnenten vollständig verfügbar.

Anmelden mit Login

Sie sind noch nicht Abonnent und möchten den Artikel sofort lesen? Einen Einblick zu exklusiven Baublatt-Inhalten bietet unser kostenloses Probeabo für einen Monat.

Autoren

Chefredaktorin Baublatt

Ihre Spezialgebiete sind Architekturprojekte, Kultur- und Wissenschaftsthemen sowie alles Schräge, was im weitesten Sinn mit Bauen zu tun hat.

Tel. +41 44 724 77 21