Marti Erlebnistag 2019: Unterwegs auf dem Bau-Parcours

Teaserbild-Quelle: Edwin Moller

Über 300 Menschen mit Handicap durften am Mittwoch im Rahmen des Marti Erlebnistags einen Bau-Parcours absolvieren. Der Event der Marti AG fand dieses Jahr bereits zum 13. Mal statt.

2006 wurde die spezielle Veranstaltung für Menschen mit Behinderung erstmals vom Zürcher Bauunternehmen ins Leben gerufen. Die Idee dafür kam bei der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken für Firmenkunden auf: Man entschied, das Geld besser in einen caritativen Anlass zu stecken und damit Menschen eine Möglichkeit zu geben, die sie sonst nicht haben. Seither ist der Marti-Erlebnistag fester Bestandteil in der Agenda der Marti AG Bauunternehmung – und natürlich auch bei vielen Stiftungen und Institutionen, die mit beeinträchtigten Menschen arbeiten.

Auch dieses Jahr habe es wieder einen regelrechten Run auf Anmeldungen zum Event gegeben, teilte die Bauunternehmung am Donnerstag mit. Über 300 Teilnehmer versuchten sich im Amphitheather in Hüntwangen am Nageln, Mauern, Sägen, Baggern und Schaufeln. Aber auch das Steuern von Dumper und Rammax gehörten zum Parcours. Impressionen der «Schnuppergäste» gibt es in der Bilderstrecke oben.

Beim Eintritt wurde jeder mit einem Badge ausgestattet. Denn an den Parcours-Posten wurden Punkte für Geschicklichkeit vergeben, die auf Letzterem notiert wurden. Je mehr Punkte dabei gesammelt wurden, desto mehr Spendengelder gab es für die Institution «Denk an mich». Die Solidaritätsstiftung des Schweizer Radio und Fernsehens engagiert sich in den Bereichen Ferien, Freizeit, Bildung und Mobilität für Menschen mit Behinderung.

Unterstützt wird der besondere Tag jeweils von zahlreichen Lernenden von auswärtigen Institutionen, Freunde und Bekannten von Marti-Mitarbeitenden sowie den Lernenden der Marti AG selbst. (mgt/pb)