Lärmschutz für Basler Osttangente

Lärmschutz für Basler Osttangente

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Teaserbild-Quelle: Sven Scharr wikimedia CC BY 3.0

Die Osttangente gehört zu den meistbefahrensten Strassenabschnitten der Schweiz. Dazu führt sie noch durch ein dicht bewohntes Stadtgebiet. Die Anwohner sollen nun zukünftig durch zusätzliche Lärmschutzwände und einen lärmmindernden Strassenbelag entlastet werden.

Der Basler St. Jakob-Park an der Osttangende der viel befahrenen Autobahn A2.
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Sven Scharr wikimedia CC BY 3.0

Der Basler St. Jakob-Park an der Osttangende der viel befahrenen Autobahn A2.

Seit Jahren fordern die lärmgeplagten Anwohner eine Verbesserung der Situation entlang der bis zu zehnspurigen Verkehrsachse, über die ein Grossteil des Transitverkehrs der Nord-Süd-Achse rollt. Doch auch der Gesetzgeber sieht Höchstwerte vor, die nun durch die geplanten Massnahmen eingehalten werden sollen.

Entlang der Autobahn-Osttangente in Basel will der Bund nun die Lücken bei den Lärmschutzwänden schliessen. Zudem wird ein lärmmindernder Strassenbelag einbaut. Nebst dem Bau von neuen Lärmschutzwänden werden bestehende teilweise erhöht oder verlängert. Das Nordportal des Schwarzwaldtunnels erhält zudem schallabsorbierende Verkleidungen, teilten das Bundesamt für Strassen (Astra) und des Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt mit.

Die Kosten für die Schallschutzwände, Verkleidungen und den lärmmindernden Strassenbelag belaufen sich gemäss Astra auf rund 4,8 Millionen Franken. Das Lärmprojekt soll bis Ende Jahr fertiggestellt sein. Eine öffentliche Planauflage ist für 2019 vorgesehen; die Umsetzung soll frühestens 2020/2021 beginnen.

Der Kanton Basel-Stadt plant ausserdem die teilweise oder vollständige Finanzierung von Schallschutzfenstern. Das Tiefbauamt Basel-Stadt hatte zuvor die Liegenschaften bezüglich der Einhaltung der Immissionsgrenzwerte überprüft. Es schlägt den Einbau von rund 1350 Schallschutzfenstern an 59 Gebäuden vor. Die Kosten werden auf rund zwei Millionen Franken geschätzt.

Eine mögliche Einhausungen der Osttangente wäre gemäss Astra frühestens nach Fertigstellung des geplanten Rheintunnels möglich. Die Kosten für Einhausungen müssten von Basel-Stadt vollständig übernommen werden. (cb/sda)