Implenia baut in Vernier rund 270 Wohnungen

Teaserbild-Quelle: Diego Varan
Implenia baut 270 Wohnungen

Der Baukonzern Implenia hat in Vernier GE einen Grossauftrag an Land gezogen. Die Gesellschaft baut als Totalunternehmerin im neuen «Quartier de l’Étang» rund 270 Mietwohnungen. Das Auftragsvolumen beträgt knapp 70 Millionen Franken.

In Vernier entsteht auf einem ehemaligen Industrieareal eine neue Stadt in der Stadt. Das Areal ist gut durch den öffentlichen und den individual Verkehr erschlossen und liegt unweit des internationalen Flughafens von Genf.
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Diego Varan

In Vernier entsteht auf einem ehemaligen Industrieareal eine neue Stadt in der Stadt. Das Areal ist gut durch den öffentlichen und den individual Verkehr erschlossen und liegt unweit des internationalen Flughafens von Genf.

In den kommenden Jahren wird auf einem gut 11 Hektar grossen ehemaligen Industriareal in der Gemeinde Vernier bei Genf das «Quartier de l’Étang» entstehen. Zum grossen Projekt gehören ganze sieben Baufelder. Eines davon wird nun die Implenia realisieren. Der Baukonzern hat von der Bugena SA den Auftrag für die Realisierung des Baufelds E erhalten, wie die Firma heute mitteilt. Sie wird als Totalunternehmerin ein Gebäude mit rund 270 Mietwohnungen realisieren. Das Auftragsvolumen beträgt knapp 70 Millionen Franken. Der Baubeginn ist im September 2018 vorgesehen.

Einst soll auf dem Industrieareal eine Stadt in der Stadt mit mehr als 1000 Wohnungseinheiten entstehen, wie Implenia weiter schreibt. Das Projekt soll damit der vorherrschenden Wohnungsnot im Kanton Genf entgegentreten. Das Areal ist gut an den Verkehr angeschlossen und liegt in der Nähe des internationalen Flughafens in Genf. Neben Stockwerkeigentum werden auch Miet- und Studentenwohnungen, Büroflächen, Hotels, Verwaltungsgebäude und ein medizinisches Zentrum entstehen. Zudem erhält das Quartier auch eine Schule, eine Kindergrippe und Sporteinrichtungen, wie der Baukonzern weiter schreibt.

Implenia wird im Projekt auch Leistungen aus dem Spezieltiefbau und dem klassischen Tiefbau erbringen. Dabei wird sie unter anderem ein unterirdisches Versorgungsnetz bei der ersten Etappe des neuen Stadtteils erstellen. Für das neue Industrieareal wird denn auch eine Zertifizierung als «2000 Watt-Areal» angestrebt. Das Zertifikat zeichnet Gebiete aus, die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen nachweisen können. (pb/mgt)