Die Baublatt-Playlist zur Digitalisierung

Die Baublatt-Playlist zur Digitalisierung

Teaserbild-Quelle: Shad0wfall, Pixabay
Die Baublatt-Playlist zur Digitalisierung

Kurz vor Weihnachten eine kleine Bescherung zur Digitalisierung: Die Baublatt-Playlist zum Megatrend versammelt unter anderem Prince, Radiohead und Daft Punk aber auch die Elektronik-Pioniere von Kraftwerk.

Kraftwerk: Computerwelt. «Nummern, Zahlen, Handel, Leute – Computerwelt, denn Zeit ist Geld»: Die Elektronik-Pioniere aus Düsseldorf haben schon 1981 alles vorausgesagt.

 

Rush: Digital Man. Das kanadische Trio schlägt neue Wege ein. Der Synthie schiebt sich auf Kosten der Gitarre in den Vordergrund. Die Songs verbinden Artrock mit Reggae und Pop.

Prince: Computer Blue. Sex, Ekstase, heulende Gitarren und dicke Synthies. Auf seiner Drum-Maschine programmierte der Meister die prägenden Rhythmen der 80er-Jahre.

Flying Lotus: Computer Face. Experimentelle elektronische Musik und Hip-Hop aus Kalifornien. Prominente Jazz-Instrumentalisten verleihen der modernen Space-Oper einen warmen Sound.

Emerson, Lake & Palmer: Karn Evil 9 – 3rd Impression. Computer übernehmen die Herrschaft über die Welt. Das bombastische Stück schliesst eines der wichtigsten Progrock-Alben ab.

Radiohead: OK Computer. Komplexe Songstrukturen und selige Harmonien: Mit dieser Platte schaffte die Band den Spagat zwischen Gitarrenrock-Tradition und elektronischen Experimenten.

Alan Parsons Project: I Robot. Das Album lehnt sich an den gleichnamigen Roman von Isaac Asimov über den Aufstieg der Roboter an. Science-Fiction trifft auf Disco und Artrock.

Deftones: Digital Bath. Nu Metal aus Kalifornien. Ein Wechselspiel zwischen Melancholie und brachialer Härte. Eine der wenigen Platten des Genres, die Tiefgang wie auch Eingängigkeit besitzen.

Daft Punk: Digital Love. French House, geprägt vom opulenten Klang eines damals neuartigen Samplers. Das Stück sticht vor allem durch das Synthie- und Wurlitzer-Solo hervor.

Joy Division: Digital. Der letzte Song, den die Band aus Manchester spielte, bevor Sänger Ian Curtis sich das Leben nahm. Hypnotischer Post-Punk mit einer sinistren Ästhetik.