Da war noch was: Von Projekten und Fortschritten

Teaserbild-Quelle: BKW
Kurze News zur Baubranche

Mit «Da war noch was» blicken wir auf die vergangene Bau-Woche zurück. Diese Woche: Bebauungsplan Felix-Platter-Areal verabschiedet, Uri erhält ein Forschungsinstitut, 14 Millionen für Funddepot von Augusta-Raurica und BKW setzt Spatenstich für Werkhof Luterbach. 

(pb mit Material der SDA)


Auf dem Felix Platter-Areal in Basel-Stadt entsteht ein neuer Stadtteil.
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Erich Meyer, wohnen&mehr

Auf dem Felix Platter-Areal in Basel-Stadt entsteht ein neuer Stadtteil.

Bebauungsplan für Felix-Platter-Areal verabschiedet

Die Basler Regierung hat am Dienstag grünes Licht für die geplante Wohnüberbauung auf dem Felix-Platter-Areal in Basel gegeben und den Bebauungsplan zweiter Stufe verabschiedet. Der Plan basiert auf dem 2017 durchgeführten städtebaulichen Studienauftrag.

Im Rahmen des 250 Millionen schweren Projekts sollen unter anderem ein Wohnhof im Südosten des Areals mit bis zu sieben Geschossen gebaut werden und rund 500 Wohnungen entstehen. Für die Realisierung ist die Baugenossenschaft wohnen&mehr zuständig, erste Wohnungen sollen ab 2022 vermietet werden.


Sie stellten «Kulturen der Alpen» vor: (von links) Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Regierungsrat Beat Jörg und Prof. Dr. Boris Previšiæ Mongelli.
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zvg

Sie stellten «Kulturen der Alpen» vor: (von links) Prof. Dr. Bruno Staffelbach, Regierungsrat Beat Jörg und Prof. Dr. Boris Previšiæ Mongelli.

Uri erhält ein universitäres Forschungsinstitut

Der Kanton Uri erhält ein universitäres Forschungsinstitut. Das Institut mit dem Namen «Kulturen der Alpen» wird in Zusammenarbeit mit der Universität Luzern geführt. Sein Betrieb ist vorerst auf die Jahre 2019 bis 2022 beschränkt.

Für die Kosten der Institutsräumlichkeiten wird der Kanton aufkommen. Er rechnet für die dreijährige Startphase mit jährlichen Kosten von rund 100'000 Franken. Wird das Institut nachher definitiv weitergeführt, dürften diese auf 300'000 Franken steigen. Forschungsprojekte sollen von Dritten finanziert werden.


In Bern schreitet der Ausbau des Inselspitals voran.
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Insel Gruppe

In Bern schreitet der Ausbau des Inselspitals voran.

Grünes Licht für Wettbewerb Forschungszentrum Inselareal

Auf dem Inselspital soll ab 2024 ein Forschungs- und Ausbildungszentrum Medizin gebaut werden. Am Dienstag hat das Berner Kantonsparlament einstimmig einen Kredit für die Durchführung eines Architekturwettbewerbs in der Höhe von 1,2 Millionen Franken bewilligt.

Der geplante Neubau für Forschung und vorklinische Praktika in Humanmedizin ist Teil des Ausbaus der medizinischen Fakultät der Universität Bern und deren Konzentration auf dem Inselareal. Der Architekturwettbewerb soll im Frühling 2019 ausgeschrieben werden. Die Gesamtkosten für das Projekt werden grob auf rund 340 Millionen Franken geschätzt. Vom Bund werden Beiträge von rund 50 Millionen Franken erwartet. Der Baustart ist für 2024 und der Bezug des Neubaus 2028 geplant.


Das Theater von Augusta Raurica.
Quelle: 
Augusta Raurica

Das Theater von Augusta Raurica.

14 Millionen für neues Augusta-Raurica-Funddepot

Die Funddepots der Römerstadt Augusta Raurica in Augst BL sollen an einem zentralen Standort zusammengeführt werden. Zurzeit sind die Depots auf sechs Standorte verteilt – in Bauernhöfen, Scheunen, Frachtcontainern und Einmietungen.

Das neue zentrale Sammlungszentrum soll nun auf dem Gebiet Schwarzacker in der Gemeinde Augst entstehen und die Betriebsabläufe verbessern sowie eine sachgerechte Lagerung gewährleisten. Die Kosten für den Neubau werden auf 14,1 Millionen Franken veranschlagt.

Für die Realisierung des Funddepots beantragt die Regierung dem Landrat 13,8 Millionen Franken. Planerleistungen von 300'000 Franken wurden bereits in der Bau- und Umweltschutzdirektion bewilligt, wie der Vorlage zu entnehmen ist. 2017 hatte der Landrat die erste Bauetappe des neuen Sammlungszentrums bewilligt. Die Arbeitsplätze können gemäss Mitteilung voraussichtlich Ende 2020 bezogen werden.


BKW setzt Spatenstich für den Werkhof Luterbach

Der Energiekonzern BKW hat mit dem Bau des seit langem geplanten Werkhof im solothurnischen Luterbach begonnen: Am Donnerstag wurde der Spatenstich gesetzt. Künftig werden rund 140 Mitarbeitende der BKW und ihrer Konzerngesellschaften AEK onyx, Arnold und BKW AEK Contracting auf dem Gelände arbeiten.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, umfasst der neue Werkhof bestehende und neue Gebäude mit Büros sowie eine Materiallagerhalle und LKW-Unterstände und ist verkehrstechnisch sehr gut gelegen. Gebaut wird auf dem Gelände von AEK onyx. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2019.