Da war noch was: Libeskind erhält Brückepreis

Da war noch was: Libeskind erhält Brückepreis

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Teaserbild-Quelle: Ronile / pixabay.com
Libeskind erhält Brückepreis

Mit der Serie «Da war noch was» blickt baublatt.ch auf die vergangene Bau-Woche zurück. - Diese Woche: Libeskind erhält Brückepreis, V-Bahn nimmt weitere Hürde, die günstigsten Einfamilienhäuser liegen in Winterthur und Bern investiert 300 Millionen in Schwimmbäder.

Architekt Daniel Libeskind erhält Brückepreis

Der US-amerikanische Architekt Daniel Libeskind erhält den Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz-Zgorzelec 2018. Der 71-Jährige habe mit seinen Entwürfen zum Jüdischen Museum in Berlin und zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, aber auch mit dem Imperial War Museum in Manchester und seinem Entwurf des Ground Zero in New York Zeichen gesetzt, wie die Gesellschaft bei der Verleihung in Görlitz mitteilte.

Seit 1993 wird der Brückepreis an Menschen vergeben, die sich um die Völkerverständigung in Europa verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der Boxer Vitali Klitschko. (sda/pb)


Kanton genehmigt Planungsgrundlagen für V-Bahn-Projekt

Im vergangenen Sommer wies die bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) die Planungen des V-Bahnprojekts der Jungfraubahnen teilweise zurück, weil die kommunalen Nutzungsplanungen zu weit gehende und detaillierte Vorschriften enthielten. Diese Festlegungen und damit verbundene Fragestellungen seien nicht im kantonalen Verfahren, sondern einzig vom Bundesamt für Verkehr zu beurteilen.

Die entsprechenden verfahrenstechnischen und inhaltlichen Änderungen wurden von den Gemeinden Grindelwald und Lauterbrunnen Mitte Februar beschlossen und dem Amt für Gemeinden und Raumordnung eingereicht, wie dieses am Donnerstag mitteilte. Das Amt hat nun mit einem Gesamtentscheid die Planungen genehmigt und für eine Erschliessungsstrasse die Baubewilligung erteilt. Dagegen hängige Einsprachen wies es ab. (sda/pb)


Die interaktive Karte der ZKB zeigt die günstigen Einfamilienhäusern im Kanton Zürich.
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Screenshot / zkb.maps.arcgis.com

Die interaktive Karte der ZKB zeigt die günstigen Einfamilienhäusern im Kanton Zürich.

ZKB-Studie ortet günstigste Einfamilienhäuser in Winterthur

Wer im Kanton Zürich ein günstiges Einfamilienhaus kaufen will, der muss in Winterthur suchen. Dies ist der Befund einer von der Zürcher Kantonalbank durchgeführten und am Mittwoch vorgestellten Studie.

Die Erhebung zeigt, dass in Winterthur 3260 der total 7500 Häuser unter einer Million Franken bewertet sind. Grund für den hohen Anteil preiswerter Häuser in Winterthur soll nicht das generell tiefe Preisniveau sein, sondern der hohe Anteil an kleinen, meist alten Reiheneinfamilienhäusern mit Wohnflächen von rund 100 Quadratmetern.

Bereits mit deutlich weniger Objekten unter einer Million Franken folgen auf den Rängen zwei und drei die Gemeinden Rüti und Wetzikon mit 620 beziehungsweise 530 Einfamilienhäusern. In der Stadt Zürich sind zum Vergleich lediglich 200 Einfamilienhäuser unter einer Million Franken bewertet. (sda/pb)

Eine interaktive Karte der ZKB zeigt, wo die luxuriösesten Villen und erschwinglichen Einfamilienhäuser im Kanton Zürich liegen: zkb.maps.arcgis.com


Eingang des Hallenbads Weyermannshaus.
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TheRealPlextor wikimedia CC BY-SA 4.0

Eingang des Hallenbads Weyermannshaus.

Stadt Bern will 250 bis 300 Millionen in Schwimmbäder investieren

Nebst dem Bau einer neuen Schwimmhalle will die Stadt Bern bis ins Jahr 2025 alle bestehenden Hallen- und Freibäder sanieren. Dies schlägt der Gemeinderat in seiner Wasserstrategie vor. Investiert werden sollen dafür 250 bis 300 Millionen Franken.

In diesem Topf, der aus den Ertragsüberschüssen der Stadtkasse geäufnet wird, stehen derzeit rund 64 Millionen Franken bereit. Priorität hat für den Gemeinderat der Bau einer neuen 50-Meter-Schwimmhalle im Neufeld. Deren Kosten werden derzeit auf rund 60 Millionen Franken geschätzt.

Erst nach der für 2023 geplanten Eröffnung der neuen Schwimmhalle soll mit der Sanierung der bestehenden Hallenbäder im Weyermannshaus und im Wyler gestartet werden, um einen «Stau» in den Schwimmanlagen zu vermeiden.

Noch offen ist die Zukunft des heutigen Hallenbades Hirschengraben (130'000 Eintritte jährlich). Der Gemeinderat hat für das denkmalgeschützte Gebäude ein separates Nutzungskonzept in Auftrag gegeben. Weitere Erneuerungsschritte sind ab 2022 geplant. (pb/sda)