Ausstellungstipp: «Echo. Der Berg ruft zurück»: Lauschangriff im Museum

Teaserbild-Quelle: Elias Zaugg

Landschaften und Bauten hören statt sehen: Das Alpine Museum der Schweiz in Bern widmet die aktuelle Ausstellung der Reihe «Biwak» dem Phänomen des Echos und stellt akustische Hotspots im Gebirge und in Städten vor.

Wer kennt das sechsfache Echo der Tor-alp im Melchtal? Oder das Wanderecho des Creux du Van im Neuenburger Jura? Die meisten sind es gewohnt, die Welt visuell wahrzunehmen. Berge als Klangraum sind vielen kaum vertraut. Christian Zehnder, künstlerischer Leiter der Klangwelt Toggenburg und bekannt für seine Technik des Obertongesangs, versuchte dies mit dem interaktiven Kulturprojekt «Echotopos» zu ändern. 2015 machte er sich auf, den Alpen eine Stimme zu geben: Über die gleichnamige App liess er «Berggänger, Alpinistinnen, Wanderer, Bäuerinnen, Wildhüter, Familien, Stadtflüchtige und Bergsüchtige» Echos lokalisieren und registrieren. Daraus entstand nach und nach wuchs eine heute über 80 Echoorte umfassende Soundkarte des Alpenraums.
(Mehr dazu auf www.echotopos.ch).

 

Ab hier ist dieser Artikel nur noch für Abonnenten vollständig verfügbar.

Anmelden mit Login

Sie sind noch nicht Abonnent und möchten den Artikel sofort lesen? Einen Einblick zu exklusiven Baublatt-Inhalten bietet unser kostenloses Probeabo für einen Monat.